Freitag, 2. Jänner 2009

Moni, Helmut und Franz verabschiedet, 02.01.09

Gestern verbrachten wir einen eher gemütlichen Abend und so standen wir heute schon verhältnismäßig früh auf um uns bereits um 11:00 Uhr mit Moni, Helmut und Franz zu treffen – immerhin werden die drei Minigolfer morgen schon wieder die Heimreise antreten. Wir spazierten gemeinsam in ein nahegelegenes Ciber um online die Tickets für den Rückflug von Moni, Helmut und Franz auszudrucken. Nachdem diese Arbeit getan war, schlenderten wir weiter über den Camino de Ronda auf die andere Seite des Río Genil, oder wie Moni meinte, einfach nur über den Inn, in das Stadtviertel Zaidín. Ohne zu wissen was dort wirklich geboten sein wird, suchten wir den Parque de las Ciencias auf und trafen dort am Eingang auf unseren alten Freund Albert Einstein – ein Name, den Spanier nur mit großer Müh' und Not richtig auszusprechen wissen.


Der Name Parque de las Ciencias sugerierte eigentlich, dass es sich bei diesem Ort um einen Park handeln müsste. Im Gegensatz zu dieser Annahme ist dieser Park doch eher ein Museum der Wissenschaft. Wir verbrachten eine nette Zeit mit lustigen, wissenschaftlichen Spielereien und amüsierten uns, speziell im Saal der Wahrnehmung und optischen Täuschungen, köstlich, wie man auf den folgenden Fotos sehen kann.


Juhu, wir schweben! :-p


Nach dem verzweifelten Versuch ein chinesisch-japanisches Restaurant in der Nähe des Parque de las Ciencias, dessen Lage mir David vor ein paar Wochen, wie sich heute herausstellte, falsch beschrieben hatte, fuhren wir mit dem Bus wieder ins Stadtzentrum um dem anhaltenden Regen so gut wie möglich auszuweichen. In der Calle Arabial wurden wir dann fündig und genossen ein gutes chinesisches Menü um lächerliche € 5,40.-.

Danach kam ich wieder einmal dazu meinen Blog zu füllen und im Anschluss trafen wir uns bereits um 20:00 Uhr wieder mit Moni, Helmut und Franz zu einer abschließenden Abschiedsrunde Tapas und einem letzten Gläschen in unserer Stammbar, dem „Voules Vouz“. Zuerst genossen wir die herrlichen Tapas in der Bar „El Pesaor“ und aus dem geplanten Abschiedsgläschen in unserer Stammkneipe wurden unverhofft zwei Gläschen und eine Flasche Sekt, welche uns Jesús, der Barbesitzer, spendierte, da wir ihn in den letzten Tagen mehr als regelmäßig beehrten. Eine ausgesprochen nette Geste, welche einem in Österreich eher weniger schnell widerfahren würde ... Da Moni, Franz und Helmut jedoch morgen schon früh aufstehen müssen, hieß es dann um circa 01:00 Uhr dennoch Abschied nehmen.


Die kreativ gestalteten Tapas in der Bar „El Pesaor“, lt. der Tageszeitung „El País“ eine der 180 besten Bars Spaniens!.




Der letzte gemeinsame Besuch im Voules Vouz – das soll jedoch nicht heißen, dass es auch mein Letzter war. :-p


Der vom Chef persönlich spendierte Sekt.


Jeder Abschied fällt schwer, aber zum Glück sehen wir uns ja im Februar schon wieder!

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