Heute wäre bereits der dritte Tag gewesen, an dem ich um 07:00 Uhr aufgestanden wäre, und die zweite Nacht, in der ich nur 5 Stunden geschlafen hätte. An der Fülle an Konjunktiven im vorangegangen Satz lässt sich bereits leicht erahnen, dass ich meine Pläne nicht in die Tat umsetzen konnte. Also der Wecker um 07:00 Uhr schellte, fühlte ich mich noch als wäre ich gerade erst schlafen gegangen und ich sah ein, dass es nicht viel Sinn haben würde, wenn ich jetzt zum Lernen aufstünde. So stellte ich den Wecker auf 10:00 Uhr vor, nur – schlaftrunken wie ich noch war – vergaß ich, wie schon so oft, den Wecker auch zu aktiveren ... nur die Uhrzeit zu konfigurieren ist ja schön und gut, aber bringt noch lange nicht den gewünschten Effekt, dass der Wecker auch läutet. So schlief ich friedlich bis circa 11:20 Uhr um beim ersten Blick auf den Wecker wie elektrisiert aus dem Bett zu springen. Bereits um 12:00 Uhr sollte ich nämlich auf der ETSIIT sein um die Übung aus „ingeniería del software“ abzuschließen! Scheint als hätte ich mir Pepes Aufsteh-Strategie schon ganz gut abgeschaut: Raus aus dem Bett, rein in die Klamotten, Gesicht waschen und Zähne putzen und raus bei der Tür. So schaffte ich es tatsächlich innerhalb von 40 Minuten an die ETSIIT zu gelangen, wobei die Busfahrt alleine schon 20 Minuten verschlingt. Dort angekommen begannen wir sofort mit der Übung und wurden auch fast fertig. Ein einziger Fehler blieb uns noch, den wir nicht zu beseitigen wussten. Da die Jungs meiner Gruppe die entsprechende Professorin im Anschluss in einer anderen Vorlesung hatten, beschlossen wir direkt zu fragen was da schief läuft, als uns länger zu ärgern.
Ich setzte mich anschließend wieder in die Bibliothek und konnte meine Zusammenfassung der Vorlesung „ofimática“ endlich abschließend. Jetzt bleibt mir nur mehr der Stoff den wir in der letzten Vorlesung, sprich heute, durchnehmen. Im Anschluss fand die betreffende Veranstaltung auch schon statt.
Am Heimweg stieg ich etwas früher als geplant aus dem Bus aus um endlichen mein Weihnachtsgeschenk, welches ich bisher rein in monetärer Form von Nadjas Eltern bekommen hatte, zu kaufen. So bin ich nun stolzer Besitzer eines stylischen, grünen UGR Pullover, welchen ich euch natürlich nicht vorenthalten will. In erster Linie sollen Christine und Gerhard ja auch wissen, was sie mir da eigentlich geschenkt haben. :-)
Vielen Dank, für dieses lässige Geschenk!
Zu Hause angekommen, packte ich auch schon wieder meinen Rucksack und ging ins Fitnessstudio. Im Anschluss kam ich dazu noch einiges für die Universität zu erledigen um mich nach längerem Zögern und Zweifeln doch dafür zu entscheiden Geri und David auf eine Runde Tapas zu begleiten. Zuerst gingen wir ins Poë, da dort weitere Freunde von Geri warteten. In einer Runde voller Ungarn verstand ich zwar nicht viel, aber genoss dennoch die speziellen Tapas dieser Bar. Etwas verspätete stieß dann auch noch Marita zu uns. Nach dem Poë ließen wir den Abend in der Chupiteria 69 ausklingen, also ich zumindest. Die restlichen Partytiger ließen sich natürlich nicht davon abhalten noch längers auszugehen. Aber gut, was würde ich machen, wenn ich mit der Universität hier schon so gut wie fertig wäre? Man kann es ihnen also wirklich nicht verübeln.
So kam ich um kurz vor 04:00 Uhr ins Bett und hoffe morgen um 09:00 Uhr aufstehen zu können, da vor Davids Geburtstagsfeier noch einiges zu tun ist.

4 Kommentare:
Wir warten auf deine nächste Notizen. Viel Glück und Erfolg morgen!
Ich habe Angst :((. Wahrscheinlich werde ich heute nicht viel schlafen... Ich habe noch viel zu lernen.
Noch einmal.. VIEL Glück! :)
Hey Ben,
Ziemlich cooler Pulli!!
Wouhhhhh,
noch nie habe ich einen geileren Pulli gesehen. Der ist sicher schön warm, wenn es in der Wohnung nur 10 Grad hat.;-)
Saludos,
Dad
Da hast du wohl recht, Dad ... wobei mittlerweilen gehts mit den Temperaturen im Zimmer zum Glück schon etwas besser ... die liegen jetzt meistens so bei 15 - 16°, also eh schon purer Luxus für mich ... Sauna lässt grüßen! :-p
Saludos,
Ben
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