Voll motiviert zum Arbeiten hätte ich mir gestern den Wecker schon auf 09:00 Uhr gestellt, bin aber heute dann nach mehrmalige „Snoozen“ erst um kurz vor 10:00 Uhr aufgestanden. Bis Mittag habe ich Mails beantwortet, da ich ja in den letzten 1,5 Wochen kaum Zeit für Mail, Blog und Co hatte – das soll allerdings nicht heißen, dass ich diese technische Auszeit nicht genossen hätte.
Zu Mittag begann ich dann wieder ein wenig an der Zusammenfassung für „comportamiento del consumidor“ zu arbeiten, wurde jedoch immer noch nicht ganz fertig. Aber gut, man kann eben nicht eine Arbeit, die man sich für 2 Wochen eingeteilt hätte, in nur einem Tag erledigen. Gestern hätte ich noch ein Dokument gefunden, in dem angegeben ist, dass heute keine IS Übung stattfindet. Ich wollte mich jedoch noch vergewissern und schrieb ein Mail an alle meine Projektmitglieder. Jose meldete sich recht prompt und meinte, dass er sich da nicht so sicher sei, da Guillem vor den Ferien noch mit Belén diskutiert habe, dass er in der ersten Woche nicht anwesend sein könne. Da Jose um 15:00 Uhr eine Vorlesung an der ETSIIT hatte, versuchte er herauszufinden, ob diese Übung nun stattfindet oder nicht – leider ohne Erfolg.
So bin ich, wohl oder übel, doch gegen 19:00 Uhr an die ETSIIT gefahren und überraschenderweise fand die Übung tatsächlich statt. Die zwei Stunden gestalteten sich jedoch weniger schlimm und vergingen recht rasch. Belén hat mittlerweile ihr Kind bekommen und ist jetzt natürlich noch in Karenz, weswegen ich mitnichten böse bin. Ich weiß nicht, sie mag ja recht sympathisch sein, aber den Sinn einer praktischen Einheit hat sie wohl nicht ganz verstanden. So predigte sie uns immer zwei Stunden irgendwelche Theorie vor und wir konnte die gesamte Übung in unserer Freizeit erarbeiten. Heute war María José, die Professorin der Theorievorlesung, anwesend und ließ uns gütigerweise wirklich die vollen zwei Stunden durcharbeiten.
Bei der Heimfahrt – Jose hat mich freundlicherweise wieder auf seinem Moped mitgenommen – wäre ich heute fast erfroren. In Granada ist es ohnehin nun schon sehr kalt und der eisige Fahrtwind hat diese Situation nicht gerade verbessert. Um den Müßiggang der letzten zwei Wochen endlich niederzustrecken, ließ ich mich von Jose direkt beim Fitnessstudio „Neptuno“ absetzen und nütze die letzte Stunde der Öffnungszeit noch voll aus. Nachdem ich noch kurz Salat und Tomaten gekauft hatte, kam ich erst relativ spät, also so gegen 23:00 Uhr, zu Hause an. Der restliche Abend gestaltete sich entsprechend ruhig: Ich ließ mich noch kurz in den Bann des Dunklen Turms ziehen um kurz darauf einzuschlafen.

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