Auch wenn ich gestern erst um nach Mitternacht ins Bett kam, stellte ich mir den Wecker dennoch auf 07:00 Uhr und schaffte es dann auch gegen 08:00 Uhr aufzustehen. Dann habe ich gelernt, eine kleine Pause gemacht, wieder gelernt, nochmals eine Pause gemacht, und so weiter und so fort. Da mir vorkam, dass es weitaus feiner sei in dem gemütlichen Armsessel, der in Davids Zimmer steht, zu lernen, stellte ich mir diesen in mein Zimmer. Das war eine weniger gute Idee! Ich begann darin meine Zusammenfassung aus „ofimática“ durchzulesen und schon nach wenigen Minuten spürte ich wie ich immer müder und müder wurde um dann nach einer halben Stunden gnadenlos einzuschlafen. Eine Stunde darauf wachte ich wieder auf, konnte mich wieder weitaus konzentrierte meinem Skript aus „comportamiento del consumidor“ widmen und schlief nach einiger Zeit nochmals für zwei Stunden ein. Alles in Allem ein äußerst eigenartiger und demotivierter Nachmittag. Ich bin sehr froh, dass ich mich gegen Abends aufraffen konnte um ins Fitnessstudio zu gehen, da mich diese Tätigkeit heute erst richtig aktivierte. Zuvor hatte ich mich nicht einmal wirklich angezogen, sondern gammelte den ganzen Tag im Pyjama in der Wohnung herum, ohne zu wissen was sich draußen abspielt.
Nach dem Training setzte ich mich wiederholt an den Schreibtisch um dann gegen 23:00 Uhr mit Pepe, Janique und Antoine noch auf ein Feierabendbier ins Van Gogh zu gehen. Morgen heißt es wieder „Studieren!“. Deshalb habe ich mich, bevor die drei Partytiger in die Diskothek Vogue wechselten, abgeseilt und lag kurz darauf auch schon im Bett.
Na dann: Zum Wohl, Antonie!

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