Nach der gestrigen Datenwiederherstellungssession, die im Endeffekt dann bis kurz vor 05:30 Uhr angedauert hat, schlief ich mich heute natürlich so lange aus wie nur möglich. Ungünstigerweise hatte ich jedoch bereits um 12:00 Uhr die erste Vorlesung und so krabbelte ich irgendwie bereits um 10:00 Uhr aus den Federn. Im Nachhinein bin ich recht froh die Vorlesung besucht zu haben, da wir eine recht gute Zusammenfassung der Vorlesung vorgetragen bekamen und eben auch erfuhren, dass in der nächsten Woche rein praktische Arbeiten stattfinden werden. Die eigentliche Theorie haben wir somit heute abgeschlossen.
Im Anschluss war ich wieder im Comedor essen – ich weiß jetzt schon, dass ich diesen großartigen Service in Kufstein stark vermissen werde – und setzte mich danach mit vollem Bauch in die Bibliothek um etwas zu arbeiten.
Um 15:00 Uhr stand dann die Vorlesung aus „ofimática“ auf dem Programm. Da heute zwei Kommilitonen ihre Arbeit präsentierten und deren Thema nicht gerade spannend war, gestalteten sich diese zwei Stunden eher sehr anstrengend als aufregend interessant.
Eigentlich hatte ich die Intention im Anschluss wiederholt in der Bibliothek zu arbeiten. Ich verwarf diesen Gedanken jedoch und entschied mich dennoch nach Hause zu fahren. Dort wusch ich wieder einmal die Wäsche und kam endlich zu meinem schon lange angestrebten Plan eine Guacamole zuzubereiten. Und siehe da: Sie ist mir richtig gut gelungen. Pepe und David konnten mir das bestätigen.
Im Anschluss war ich im Fitnessstudio und traf dort wieder auf Fernando, da sich dieser entschieden hatte das kommende Monat wieder im Neptuno zu trainieren, da dieses doch um einiges günstiger ist als das Fitnessstudio Arnold. Dazu hatte Fernando seine Studienbeihilfe für Jänner noch nicht bekommen, was diese Einsparungsmaßnahme durchaus nachvollziehbar macht. Wieder zu Hause angekommen widmete ich mich Nadja per Skype und wir besprachen einige Neuigkeiten bezüglich unserer Wohnungssuche. Auch wenn ich nicht zu Hause bin, geht in dieser Sache bereits etwas voran.
Ich hatte eigentlich die Intention noch etwas für die Universität zu erledigen und dann schlafen zu gehen, da ich mich morgen schon um 08:00 Uhr mit Jose treffen wollte um zu arbeiten. Diese Pläne fielen jedoch der Magie der Stadt Granada zum Opfer. Wie schon so oft ergab es sich, dass wir, das wären Daniel, Marita und ich, doch noch auf ein Gläschen ins Voulez Vous schauten. Der Termin mit Jose war schnell auf nächste Woche verschoben – dagegen hatte auch Jose nichts einzuwenden – und schon waren wir am Weg in meine granadinische Stammkneipe. Nach einiger Zeit stieß ein Freund von Daniel namens Álbero, ein Spanier aus Almería, zu uns. Wir unterhielten uns prächtig über Gott und die Welt, waren im Anschluss noch kurz in Álberos Wohnung im siebten Stockwerk und genossen eine geniale Aussicht über Granada. Da Marita doch einen etwas längeren Weg bis nach Hause hatte, suchten wir für sie noch ein Taxi und so war ich dann schließlich um circa 05:00 Uhr im Bett. Sean sagte einmal zu mir: „¡Esta ciudad es una bruja, que tiene gran mágica!“ - „Diese Stadt ist eine Hexe, die über große Zauberkünste verfügt!“ Allein der heutige, vollkommen ungeplante Abend bestätigt diese Theorie zu 100%.

1 Kommentar:
Esta ciudad es una bruja, que tiene gran mágica!“ -Diese Stadt ist eine Hexe, die über große Zauberkünste verfügt! hmmm dieser Satz mag ich sehr.. :)) Das ist die absolut Wahrheit!! :) Ben, warum hast du mir das in dieser Nacht nicht gesagt :P ? :))
GRÜßE
Marita :)))
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