Da ich zur Prueba aus „ofimática“ natürlich nicht zu spät kommen wollte, stand ich um 10:00 Uhr auf, ging gemütlich duschen und war pünktlich um 12:00 Uhr in der ETSIIT. Wie auch schon bei der letzten Prueba gelang es mir wiederum 100% der Punkte abzuräumen! :o)
Natürlich habe ich sofort mit der nächsten und letzten Übung begonnen um weniger Arbeit für zu Hause zu haben und ich wurde auch fast schon fertig. Normal komme ich meist dann zum Comedor wenn dieser gerade öffnet, sprich um 13:00 Uhr. Zu dieser Zeit stehen nie viele Leute an. Heute war ich erst um 14:00 Uhr dort und ich fand eine Schlange vor, die bis über die Treppe hinauf anstand. Dank des effiziente Systems des Comedor stand ich jedoch nur 15 Minuten an – das hätte ich mir schlimmer vorgestellt. Am Weg zum Bus Richtung Cartuja traf ich noch Jose und verpasste dadurch knapp den Bus. Aber gut, einfach abwarten, der nächste kommt bestimmt ... irgendwann. Mit wenig Zeitreserven, aber dennoch pünktlich, kam ich zur Vorlesung aus „comportamiento del consumidor“, die sicher heute anstrengender gestaltete als gestern. Nachdem ich diese Vorlesung wieder einmal überstanden hatte, jetzt bleiben uns nur mehr 2 Einheiten – wOOhOO! – , stellte ich in der Bibliothek die letzte Übung aus „ofimática“ fertig, da wir bereits nächste Woche die Prueba dazu haben werden.
In der Übung aus „informática de gestión“ diente ich wieder als allgemeine Anlaufstelle für unlösbare Probleme der restlichen Tourismus Studenten. Ich kam selber kaum zum Arbeiten, schaffte es jedoch dennoch die Übung in dieser Einheit abzuschließen. Ich hätte mich jedoch gar nicht stressen müssen, da die Abgabe innerhalb der nächsten Woche über die Plattform Tutor geschehen soll.
Also ich zu Hause ankam fand ich eine großartige Überraschung vor: David ist wieder zurück! Natürlich unterhielten wir uns sofort über die vergangenen Wochen und ich bekam sogar noch ein Geburtstagsgeschenk von David! Er brachte mir einen angeblich äußerst bekannte Wein namens Tokaji Aszú aus Ungarn mit, den ich leider nicht kennen, aber das wird sich bald ändern. Weiters bekam ich einen Bildband über Debrecen, Davids Heimatstadt, in Ungarisch, Englisch und Deutsch. Über diese nette Geste habe ich mich sehr gefreut!
Bevor wir noch auf ein Begrüßungsgläschen loszogen, widmete ich mich noch meiner Liebsten vía Skype. Zuerst waren wir in der Madroñera um ein paar Tapas zu knabbern und im Anschluss noch kurz im Pesaor, wo wir leider nur mehr eine Runde bekamen. Dort trafen wir zwei, bereits bekannte Austauschstudenten von den Kanaren an, Minia und Ruymán. Mit ihnen gingen wir noch auf ein letztes Gläschen im Voules Vouz und es ergab sich endlich das lang ersehnte Wiedersehen mit Javi, dem ich heute endlich zum Geburtstag gratulieren konnte. Wir trafen einen Spanier namens Cristobal, der einen weitaus kreativeren Service anbot als nur Rosen oder gebrannte CDs und DVDs zu verkaufen: Malen von Karikaturen! Nachdem wir unser Interesse daran bekundet hatte, meinte Javi uns einzuladen und wir könnten uns auf seine Kosten malen lassen. Die € 7.- hätte wir zwar auch selber bezahlt aber da sich Javi nicht von der Idee abbringen lassen wollte, nahmen wir das Angebot dankend an. Da David schon sehr müde war – er hatte immerhin eine 19-stündige Reise hinter sich und ist heute schon um 01:00 Uhr aufgestanden – wanderten wir danach langsam nach Hause und gönnten uns am Weg noch ein Shawarma.
Die Fotos diese lustigen Abends und natürlich auch eine Aufnahme unserer Karikatur soll euch natürlich nicht vorenthalten werden.
Ruymán aus Gran Canaria und Minia aus Teneriffa.
David sichtlich bereits etwas geschafft ...
... und jetzt endgültig todmüde.
Aber dafür musste einfach noch Zeit sein! :o)

1 Kommentar:
Hola Ben,
geiles foto von euch beiden. Ähmmm ..., das ganz unten mein ich, ;-)
Saludos,
Dad
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