Auch wenn ich die für heute angesetzte Klausur aus „ofimática“ erst am Nachmittag um 17:00 Uhr hatte, bin ich dennoch um 11:00 Uhr aufgestanden um den Stoff noch einmal zu überfliegen und weiterhin für die Klausur am kommenden Donnerstag aus der Vorlesung „comportamiento del consumidor“ zu lernen.
Nebenbei spielte ich mich ein wenig mit meinem aktualisierten System und stellte fest, dass es wohl keine wirklich gute Idee war dieses Update durchzuziehen. Mit der Version 8.10 für Kubuntu kam auch die neue Version 4.1 der Benutzerobefläche KDE mit und leider erinnert diese erschreckend an Windows Vista. Alles ist irgendwie sinnlos animiert und lenkt dadurch mehr vom effizienten Arbeiten ab, als dass es diese Prozess unterstützen würde. Nachdem ich eine Weile versuchte diese Oberfläche an meine Bedürfnisse anzupassen, wurde mir von Minute zu Minute klar, dass ich Kubuntu 8.04 zurück wollte. Aber gut, da ich weder die Mittel noch die Zeit zur Verfügung habe um das System in seinen Urzustand zurückzusetzen, lud ich mir die Obefläche Gnome herunter um zu sehen ob man mit dieser besser arbeiten kann. Besser ja, aber immer noch nicht sehr zufriedenstellend. Da werde ich wohl oder übel die nächsten Tage noch einiges an Zeit und Nerven investieren müssen um mir das System wieder so zurechtzulegen, dass ich damit arbeiten kann.
Eine Stunde vor Prüfungsbeginn trat ich meine letzte Busfahrt an die ETSIIT an. Insgesamt hatten wir eine Stunde Zeit um 6 Fragen zu beantworten. Ich war eigentlich recht gut vorbereitet und konnte soweit alles recht anständig beantworten. Miguel meinte, dass wir bereits in wenigen Stunden die Ergebnisse auf der Online Plattform finden würden. Aber gut, die Prüfung wurde auch nur von grob geschätzt 6 Leuten geschrieben – da hält sich der Korrekturaufwand in Grenzen.
Nach der vermutlich erfolgreich abgelegten Prüfung fuhr ich direkt ins Fitnessstudio und als ich zu Hause ankam – heute war das Wohnzimmer nur teilweise wolkenverhangen, da den beiden blöderweise der Stoff ausgegangen ist – fand ich tatsächlich bereits die Ergebnisse im Internet vor! Von 4 erreichbaren Punkten kam ich auf 3,2 – zusammen mit den Punkten der Übungen gibt das eine Gesamtnoten von 7,12 auf einer Skala von 10. Damit kann ich wohl recht zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass ich 2 Punkte von vorne herein verschenkt habe, da ich die freiwillige Arbeit nicht geschrieben habe. Also eigentlich 7,12 von 8 erreichbaren Punkten – doch, ich bin zufrieden. Neben den Ergebnissen der heutigen Klausur fand ich ebenso die Ergebnisse der zweiten Klausur der Übung aus „informática de gestión“, welche wir bereits letzte Woche am Dienstag geschrieben hatten, auf der entsprechenden Plattform. Auch dort erreichte ich eine gute Note von 8 Punkte, alles zusammen, sprich die Note der ersten und zweiten Klausur dieser Übung und die laufende Beurteilung, ergeben sich 9,5 von 10 Punkten. Perfekt! :o)
So viele gute Nachrichten müssen natürlich gefeiert werden. Zuerst waren wir, Janique, Anotnie und ich, in einer mir bisweilen unbekannten Tapas Bar namens „El Reventaero“, in der uns sehr gute und große Tapas serviert wurden. Anschließend waren wir auf ein weiteres Bier mit Tapa in der Madroñera wo wir uns mit Jose, Antonio, Javi (ein weitere Freund von Pepe und Antonio aus Arahal) und Marita trafen. Nachdem wir genug von den spanischen Tapas hatten, stiegen wir auf Copas um und marschierte zu diesem Zweck in die Bar La Marisma. Zum ersten Mal ergab es sich, dass wir dort sogar einen Tisch ergattern konnten, da eine andere Runde gerade beim Aufbrechen war. Dort wuchs unsere Runde dann noch weiter, da wir auf Geri, Janos (eine Freund von Geri aus Griechenland), Zsolt, Dominika und Magda stießen. Nach einigen günstigen Jarras de cerveza (= 1,5 Liter Bierkrug) um je € 1,50 besuchten wir eine Bar mit äußerst kreativem Namen, den Playmobil Club. Die letzte Station dieses Abend bildete dann die Diskothek Sugarpop.
Das Traumpaar Jose und Dominika, die sich am heutigen Abend etwas näher kamen. :-p
Javi und Antonio aus Arahal.
Janos, Magda und Geri.
Ein, wie ich finde, total nettes Foto mit Marita und Janique.
So sehen richtige Ungarn aus: Geri und Zsolt.
Traurig aber wahr: Der nächste Ungar wird morgen die Heimreise antreten. So hatten wir heute die traurige Pflicht Geri im Zuge dieses Abends zu verabschieden. Ich bin jedoch froh Geri kennengelernt und mit ihm einen tollen Freund gewonnen zu haben. Ich freue mich bereits auf ein Wiedersehen im Mai, wenn ich David und Geri voraussichtlich besuchen werde. Immerhin findet am 16.05 die Sensation in Budapest statt! :o)