Da wir gestern wieder etwas länger saßen und nach dem Sekt auch noch der Sangría daran glauben musste, überhörte ich heute entweder meinen Wecker oder er ging nicht ab – in der Tat, ich kann's nicht sagen. Nun ja, das hieß für Guille, mit dem ich mich um 10:00 Uhr verabredet hatte, abwarten, da es sich für mich als recht schwierig erwies eine Verabredung um 10:00 Uhr zu halten, wenn ich erst um 10:20 Uhr aufgestanden bin :o) Glücklicherweise hatte Guille auch noch andere offene Aufgaben, welchen er sich dann in der Bibliothek widmete und dort auf mich wartete. Die kurze Zeit, die uns dann nach meiner verspäteten Ankunft noch blieb, verbrachten wir damit Belén, die zuständige Professorin, zu besuchen um diverse Unklarheiten zu klären und uns die Aufgaben sinnvoll aufzuteilen. Zum konstruktiven Arbeiten blieb leider keine Zeit mehr, dies muss wohl in häuslicher Eigenarbeit geschehen.
Mit leichter Verspätung kam ich dann zur Übung aus „ofimática“, was sich jedoch als weniger schlimm erwies, da auch Miguel nicht pünktlich war. Zum Glück, denn heute stand eine „prueba“ an, welche gleich 1,3 Punkte von 4 Gesamtpunkte zählt. Locker lässig kassierte ich 100% der erreichbaren Punkte :o)
Am Campus Cartuja ließ ich dann die letzte Vorlesung aus „comportamiento del consumidor“ in diesem Jahr über mich ergehen. Die darauf folgende Übung aus „informática de gestión“ verließ ich heute schon um kurz vor 20:00 Uhr, also ein bisschen mehr als eine halbe Stunde vor offiziellem Ende, da wir uns bereits um 21:00 Uhr an der Puerta Real trafen um zum O'kasn bei Emilia aufzubrechen.
Aufgrund dieser taktisch klugen Handlungsweise kam ich auch pünktlich an und wir, Hailey, Alisson und ich, fuhren im Bus zu Emilia. Da Arturo bis 22:00 Uhr Vorlesungen hatte, kam dieser erst später nach. Als wir bei Emilia ankamen, war überraschenderweise auch Ju, die sympathische Südkoreanerin, welche wir bereits vergangenen Freitag im Hause Emilias kennen lernten, anwesend. Zuerst plauderten wir bei einer Unmenge an unterschiedlichsten Tapas – Wurst, Käse, Brot, etc. – um dann pünktlich zu Arturos Ankunft auf das warme Essen umzusteigen. Ju hatte ein typisch koreanisches Gericht aus Reis, Gemüse und Hühnerfleisch zubereitet, wohingegen Emilia, wie man es sich von einer Spaniern erwartet :-), eine Paella gekocht hatte. ¡Qué rico!

3 Kommentare:
Hola Ben,
als aufmerksamer Leser deiner Einträge ist mir aufgefallen, dass Ju einmal eine Nordkoreanerin und dann wieder einmal eine Südkoreanerin ist. Liegt das am langen Abkasabend bei Emilia ??
Übrigens schon wieder 100% Punkte erreicht, das sollte uns einen virtuellen MW am 21.Dezember Wert sein, oder ???
Saludos,
Dad
Ja hoy, sehr, sehr aufmerksam - muss ich schon zugeben! Ich hab mich da beim ersten Eintrag vertan und das dann nur in meiner lokalen Datei nicht aber im Blog geändert. Aber der Korrektheit halber - und nur dir zu Liebe :o) -, hab ich das ganze nun auch hier im Blog geändert! :-p
Achso, nur einen??? :-p
Saludos,
Ben
¡olé!, dann hast du im Blog auch wieder deine 100% erreicht.
Jo guat schaun ma amol wieviel dass es werden! :o)))))))))))
Salü,
Dad
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