Mittwoch, 3. Dezember 2008

Fiesta, fiesta mexicana ... , 03.12.08

Heute morgen hieß es wieder früh aufstehen um eine der letzten Einheiten des spanischen Sprachkurses zu besuchen. Ich finde es wirklich Schade, dass der Kurs voraussichtlich nächste Woche schon enden wird, da viele meiner Kurskollegen schon relativ früh die Heimreise aufgrund der Weihnachtsferien antreten. Bisher habe ich zwar schon sehr viel aus diesem Kurs mitnehmen können, aber ich bin überzeugt, dass es immer noch so einige Grammatikkapitel gibt, deren ich noch nicht mächtig bin bzw. deren Vertiefung sinnvoll wäre. Umso mehr hat es mich heute gefreut, dass wir als vermutlich letztes Kapitel, aber immerhin, die Konditionalsätze angegangen sind. Schon oft fand ich mich in Situationen, in denen ich dieses grammatikalische Konstrukt – „Wenn ich gewusst hätte, dass dem so ist, hätte ich anders gehandelt.“ – gut gebrauchen hätte können.

Danach sollte eigentlich mein „Hausarbeitstag“ und erst um 19:00 Uhr die nächste Übung aus „ingeniería del software“ folgen. Da wir jedoch die aktuelle Aufgabe aus der genannten Übungen diesmal in gerade zu perfektionistisch spanischer Manier angegangen sind, sprich alles bis auf den Tag der Übung aufgeschoben haben, fuhr ich umgehend nach dem Kurs, nun gut ich gebe es schon zu, den traditionellen Mittwoch-Kaffee mit meiner Kursgruppe habe ich mir deshalb nicht nehmen lassen, auf die ETSIIT. Interessanterweise traf ich dort nur Guillem und Rafa an und keiner der beiden war im Besitz der Unterlagen, welche wir bis dato schon erstellt hatten. Da ohnehin jeder auch noch anderweitig beschäftigt war, beschlossen wir uns um 14:30 Uhr wiederholt zu treffen, da dann auch Jose Zeit haben würde, welcher vermeintlich im Besitz dieser Unterlagen ist.

Das kam mir gerade recht: So konnte ich mich endlich einmal in Ruhe in die Bibliothek setzen um ernsthaft an meiner Arbeit zum Thema Samba/NFS für die Vorlesung „ofimática“ zu schreiben. Ich schaffte zwar schon einiges, jedoch nicht so viel wie ich mir gewünscht hätte. Die nächsten Tage möchte ich mich weiterhin mehrere Stunden dieser Arbeit widmen. Der (teuflisches) Plan hinter diesem Vorhaben ist folgenden: Wenn ich alle Übungen und diese Arbeit gut über die Bühne bringen, komme ich bereits auf über 5 Punkte und könnte mir somit die Theorie-Klausur ersparen! Der einzige Haken an der Sache ist, dass diese Arbeit noch vor Weihnachten abgeschlossen und präsentiert werden soll. Positiv daran wäre, dass ich somit dieser Vorlesung bereits vor den Ferien abhaken und mir dadurch viel Lernaufwand im neuen Jahr ersparen könnte – also ein durchaus erstrebenswertes Ziel, welches ich auch unbedingt erreichen will.

Am Nachmittag trafen wir uns dann wiederholt und begannen zu arbeiten – mit mäßigem Erfolg. Da nach bereits einer Stunde die ersten wieder gehen musste, blieb ich zuerst mit Jose alleine um die Übung prinzipiell abzuschließen, d.h. in lediglich nicht abgebbare Sauklauen-Form zu bringen. Wir begannen dann noch kurz unsere Arbeit in Reinschrift zu übertragen bis dann auch Jose in die nächste Übung musste und mir der Rest alleine übrig blieb. Kollegial und freundlich wie ich bin, nahm ich mich der letzten Schritte an und stellt die Aufgabe somit in einreichbarer Form zusammen.

Bevor dann die entsprechende Übung auf dem Programm stand gönnte ich mir in der Cafetería noch eine „tostada entera con tomate“, da ich den ganzen Tag noch nicht wirklich gegessen hatte. In der Übungen erfuhren wir dann, dass unsere Arbeit soweit in Ordnung, jedoch noch die oder andere Adaptierung notwendig ist. Gemeinsam mit einem zweiten Teil dieser Aufgabe, müssen wir das Ganze dann nächste Woche abgeben.

Da Jose heute schon früher fahren musste, nahm mich Rafa freundlicherweise in seinem Auto mit. Also ich muss schon sagen, im Vergleich zum Moped ist es im Auto um einiges wärmer :o) Zu Hause angekommen bereiteten wir uns dann auf eine Fiesta Mexicana in der nahe gelegenen Taqueria Mexicana vor. Bei köstlichen Tacos, Guacamole und Flautas und dazu ein erfrischendes Bier genossen wir die nette mexikanische Atmosphäre in dieser tollen Bar. Um den Abend oder besser gesagt die Nacht jedoch noch richtig zu nutzen, marschierten wir anschließend noch in die Discothek Vogue um uns dann schließlich gegen 05:00 Uhr zu Hause in die Betten zu legen. Wie immer gibt es von diesem netten Abend auch Fotos.

Auch Arturo war wieder mit von der Partie und brachte seine Freundin, an deren chinesischen Namen ich mich bei Gott nicht mehr erinnern kann bzw. ihn auch nicht schreiben könnte, aus New York mit. So richtig amerikanisch sah sie ja nicht wirklich aus :o)

Im Vogue: Um kurz nach 02:00 Uhr waren wir noch alleine und nach 03:00 Uhr füllte sich der Laden langsam.

2 Kommentare:

M und F hat gesagt…

Hei Ben!
Da hast du es ja voll stressig.
Deine Frisur ist ja voll cool. Super! Aerodynamisch, windschlüpfrig ..... Steht dir gut!
Wünschen dir noch einen schönen (nicht zu feuchten)Krampus- und Nikolotag. LG M&F

M und F hat gesagt…

Ups!
Irgendwie wurde unser Anzeigename nicht richtig verspeichert. Habe ihn geändert, sieht sonst nicht so gut aus
LG M und F