Sonntag, 21. Dezember 2008

Ein legendär-lustiger Abend, 21.12.08

Als ich mich heute Morgens bzw. Nachmittags, oder besser gesagt einfach „nach dem Aufstehen“, vor den Rechner setzte durfte ich mich zuerst über das Übergehen meines Posteingangs mit Geburtstagsglückwünschen aus alle Welt im StudiVZ, Facebook oder einfach per Mail freuen. Die kreativste Idee von Allen hatte jedoch wieder einmal Rag, der mir ein YouTube Video widmete!!! :o)

So verbrachte ich viel Zeit damit auf so viele der Geburtstagsgrüße wie nur möglich zu antworten. Wie bereits gestern mit Sean abgemacht, schrieb ich ihm heute um uns auf 2-3 Tapas zu verabreden und so trafen wir uns auch schon um 21:00 Uhr am Plaza Einstein.

Sean, der bereits im letzten Jahr hier war und die Stadt deshalb entsprechend gut kennt, führte mich zuerst in eine Bar names „Pesador“. Einfach nur genial! Die eher traditionelle Einrichtung der Bar ist äußerst kreativ gestaltet und erzeugt eine sehr angenehme Stimmung. Zudem sind die Tapas sehr kunstvoll angerichtet und schmecken auch noch genial! Ein echter Geheimtipp diese Bar, da sie sich etwas versteckt in einer Seitenstraße in der Nähe des Plaza Einstein befindet. Unser nächstes Ziel war die Bar „Poë“, welche ich schon des Öfteren gesehen, da sie sich ganz in der Nähe meiner Wohnung befindet, jedoch noch nie betreten hatte. Am Weg dorthin zeigte mir Sean „La casa de tres plantas“. Dabei handelt es sich um ein unscheinbar wirkendes Häuschen mit, wie der Name schon sagt, 3 Stockwerken, also konkret gesprochen 2 Stockwerken und einer Dachterrasse, welches angeblich berühmt sein soll für seine irren Studentenfeiern. Laut Sean finden dort fast täglich Fiestas statt, bei denen dieses Haus quasi als öffentliche Discothek dient: Jeder kann eintreten und ist willkommen. Ich frage mich nur, wie da auch wirklich jemand wohnen kann ... diese Frage konnte mir jedoch auch Sean nicht beantworten.

Nach unserem kleinen Spaziergang kamen wir dann im Poë an. Da der Besitzer dieser Bar Engländer und seine Frau Brasilianerin ist, gibt es dort ein interessantes Angebot an Tapas. Zwischen brasilianischen Bohneneintopf mischen sich auch thailändische und indische Spezialitäten wie Hühnerfleisch mit Reis, Curry und Kokos – ¡Qué tapas de puta madre!

Zu guter Letzt beschlossen wir den Abend in Seans Lieblingsbar namens Batán, welche sogar ich schon kannte *stolzGrins*, ausklingen zu lassen. Wir tranken noch einige Biere und plauderten über Singapur als zukünftiges Weltzentrum, die Zeichen der chinesischen Sprache, den Beruf als Dolmetscher, welche Sean bereits ausübte, und Gott und die Welt. Nachdem das Batán dann um 03:00 Uhr schloss, entschlossen wir uns noch ein Kebap zu gönnen – ist ja auch schon lange her, nicht? – und danach war uns immer noch nicht danach schlafen zu gehen. Da vom Samstag noch einige Bier und Ron übrig war, lud ich Sean kurzer Hand zu mir nach Hause ein und wir setzten diesen bisher schon genial Abend noch genialer fort. Bei guter spanischer Musik und spanischem Bier plauderten und sangen wir noch bis in die frühen Morgenstunden um dann um 08:00 Uhr doch zu entscheiden nun schlafen zu gehen. Nach diesem Tapas y Cerverza Marathon von ungefähr 11 Stunden (21:00 – 08:00 Uhr) machte es sich Sean auf meiner Couch im Wohnzimmer gemütlich um nicht mehr den beschwerlichen Weg nach Hause antreten zu müssen.

Zusammengefasst und auf den Punkt gebracht: Eine der genialsten Nächte in Granada!

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