Da die gestrige Nacht ausnahmsweise etwas länger war, erwies es sich heute als enorm schwierig aufzustehen. Wie gesagt, ich kam erst um 05:00 Uhr zum schlafen und musste um 10:00 Uhr schon wieder aufstehen. Ich überlegte mir zwar kurz die Mittagsvorlesung ausfallen zu lassen, fasste dann aber doch den Entschluss „Wer feiern kann, muss auch arbeiten können!“.
Die Vorlesung aus „ingeniería del software“ war zwar wenige aufregend, pero bueno, ich war dort! :o) Anschließend kümmerte ich mich endlich um meinen Blog, da es sich als nicht sinnvoll erwies weiter zu warten: Ich habe zwar keine Ahnung was mit meinem alten Blog los ist, aber jedenfalls kann ich mich nicht mehr anmelden. So stieg ich auf einen anderen Betreiber um um meinen treuen Lesern wieder die Möglichkeit zu bieten meine Tagesabläufe mitzuverfolgen.
Nachdem ich im Comedor etwas essen war, folgte die Vorlesung aus „ofimática“, in der heute die erste Gruppe ihre Arbeit über Latex, dabei handelt es sich um ein Textwerkzeug der Informatik und nicht um einen Workshop zu Herstellung von Kondomen , präsentierten. :o) Nachdem ich mir diese erste, recht gelungen Präsentation angesehen hatte, begab ich mich wieder in die Bibliothek um an meiner eigenen Arbeit weiter zu arbeiten. Als ich lange Zeit nur da saß und ich richtig fühlte wie ich so überhaupt keine Lust mehr hatte diese Arbeit zu schreiben, dachte ich mir: „Ben, was machst du da? Du sitzt in deinem Auslandssemester, als ERASMUS Student, in der Bibliothek und arbeitest. Ist das der Sinn eines Auslandssemesters? Hat nicht ein gewisser Herr Noureddine Rafili, der Leiter des International Relationship Office in Kufstein selbst, gesagt, im Ausland solle man sich nicht stundenlang in einer Bibliothek aufhalten, sondern Land, Leute und Sprache kennen lernen? Überleg dir mal: Wenn du alleine aus der Übung schon ungefähr 4 Punkte mitnehmen kannst, was du auch sicher schaffen wirst, dann brauchst du in der Abschlussklausur nur noch einen Punkt zu schaffen um den Kurs zu bestehen. Musst dann unbedingt dieses jodido trabajo schreiben UND präsentieren???“ Nachdem ich mich selber davon überzeugt hatte diese Arbeit nicht weiterzuführen, schrieb ich dem entsprechenden Lektor schnell eine Mail um ihm dies mitzuteilen und fuhr anschließend sehr erleichtert und entspannt nach Hause.
Den restlichen Abend verbrachte ich damit meinen Notenvorschlag für den Sprachkurs zu schreiben, in dem ich mir auf einen Skala von 1 – 10 die Note 9 geben würde – ich hoffe mal das ist nicht zu hoch gegriffen – die uns aufgetragenen Übung aus diesem Kurs zu bewältigen und mit Nadja zu skypen. Na dann, das wär's schon wieder für heute: Gute Nacht!

1 Kommentar:
JAAAAAAAA!!!!!!
Es lebe das Studententum :D
Weiser Entschluss, Ben.
*g*
lG, Rag
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