Mittwoch, 31. Dezember 2008

Nadja ist in Granada angekommen!, 31.12.08

Helmut, Franz und Moni hatten bereits in den letzten Tagen die kleinen, arabischen Geschäftchen rund um die Alhambra durchstöbert. Da ihnen diese Art von touristischen Einkaufsmöglichkeiten sehr zusagte, trafen wir uns heute um 10:00 Uhr vor deren Hotel und ich führte die drei noch durch einige ähnliche Geschäfte im Stadtzentrum. Am Ende unserer kleinen Tour landeten wir im Double Eye, einer gemütlichen Bar in der Gran Via, und tranken köstlichen, frisch gepressten Orangensaft und ließen uns die spanischen Tostadas schmecken. Um kurz vor 12:00 Uhr machte ich mich zur Bushaltestelle am Parque Triunfo auf um rechtzeitig den Bus Richtung Flughafen zu erwischen – schon in einer Stunde sollte es so weit sein: Nadja landet in Granada!


Nach zahlreichen und stürmischen Begrüßungsküssen ging es im Bus wieder zurück ins Stadtzentrum und vorerst direkt in meine Wohnung. Da Nadja von der Reise recht hungrig war, bereiteten wir gleich etwas zu essen. Die Zeit verging wie im Flug und bereits am Abend trafen wir uns mit Moni, Helmut und Franz im Corte Inglés. Nachdem wir ohne Erfolg eine offene Tapas Bar gesucht hatten, landeten wir schließlich im Irish Pub „Hannigans & Sons“ bei Guinness und kleinen Knabbereien.


Da ich schon mehrmals gehört hatte, dass sich zu Silvester viele Leute am Plaza Carmen versammeln, traten wir etwas nach 23:00 Uhr den Weg dorthin an. Als wir an diesem Platz, welcher ebenfalls das Rathaus von Granada beherbergt, ankamen, fanden wir bereits eine Unmenge gut gelaunter Spanier mit lustigen Partyhüten und Clownnasen vor. Was man bei uns Fasching nennt, feiert man in Granada wohl zu Silvester.


Das Rathaus war genial beleuchtet und die Fassade diente quasi als Leinwand für projizierte Musikvideos.





Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich der Plaza Carmen und die umliegenden Straßen in eine öffentliche Müllhalde.

Wie bereits gestern geplant marschierten wir nach dieser spanischen Tradition, sprich dem Essen der 12 Glückstrauben jeweils zu den 12 Glockenschlägen und dem Köpfen einer Sektflasche, in unsere Stammkneipe Voulez Vous. Dort verbrachten wir noch einige nette Stunden und waren bei Bier und Jameson gut aufgehoben :o) Zum Abschluss gab es noch ein wohlschmeckendes Shawarma, welches auch meinem Besuch sehr mundete! :o)




Schau mir in die Augen, Kleines!“ :-p

Dienstag, 30. Dezember 2008

Wieder auf Achse, 30.12.08

Um mich noch etwas zu schonen schlief ich mich heute wieder gut aus. Da ich mich immer noch recht gut fühlte, glücklicherweise hat mich meine kleine Grippe, oder was auch immer da in mich gefahren ist, in der Nacht nicht wieder heimgesucht, stand ich ganz normal auf, begann etwas Wäsche zu waschen und zu bügeln. Diese Tätigkeiten gingen mir alle recht locker von der Hand, mit einem ganz leichten Schwindelgefühl, aber dennoch locker.

Nachmittags rief mich Franz an und wir vereinbarten uns am Abend auf ein paar Tapas gemütlich zusammenzusetzen um vielleicht auch die ein oder andere Partie Ladiner zu spielen. Gesagt getan! Ich holte die drei vorm Don Juan ab und hatte eigentlich den Plan meinen Besuch in die Bar „Pesaor“ zu führen. Diese war jedoch leider noch geschlossen. So begaben wir uns in die nahe gelegene Bar „La Madroñera“. Unverhofft kommt oft: Wir amüsierten uns prächtig und genossen wieder eine Reihe von köstlichen Tapas, welche unser Abendessen ersetzten. Beim Ladinern spielten wir dann je 3 Runden um einen Ron und kamen so auch bezüglich der lebensnotwendigen Flüssigkeitsaufnahme nicht zu knapp. Nach einigen ernsten Runden gingen wir dann zu etwas eher spaßigen Spielvarianten über und erfanden sogar unsere eigene Ladiner-Variante, welche nicht nur spaßig ist, sondern auch etwas Denkarbeit erfordert. Als Namen für dieses neue Spiel, wie könnte er nur treffender sein, wählte wir „Granada“. Als der Wirt Erik, nicht gerade ein typisch spanischer Name, die Bar schließen wollte, zogen wir weiter und landeten wie schon vor einigen Tagen im „Voulez Vous“. Wir spielten noch zwei Runden Dart, unterhielten uns mit dem sympathischen Kellner Javi, genossen einige Runde auf Kosten des Hauses und vereinbarten gleich mit Javi auch den morgigen Silvesterabend in dieser Bar zu verbringen. Rundum ein äußerst gelungener Abend, und das Beste: Ich fühle mich wieder topfit.





Montag, 29. Dezember 2008

Brav das Bett gehütet, 29.12.08

Auch heute fühlte ich mich immer noch leicht angeschlagen oder war, wie man es in Tirol ausdrücken würde, „hautig beinond“. Ich verbrachte auch den heutigen Tag noch ruhig um kein Risiko einzugehen. Viel Tee, weitere Filme – Los Simpson, Futurama, Se Busca (engl. Wanted), Los Increíbles (engl. The Incredibles), El Laberinto del Fauno – und viel, viel Bettruhe.

Durch ein Telefonat am Nachmittag erfuhr ich von Franz, dass sich heute mein Besuch alleine aufgemacht hat um die Alhambra zu besuchen. Natürlich wäre mir lieber ich könnte sie begleiten, aber natürlich habe ich es mir nicht ausgesucht gerade jetzt krank zu werden.

Gegen Abend fühlte ich mich immer besser und hoffe bereits morgen wieder halbwegs fit zu sein.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Ausgerechnet jetzt leicht kränklich, 28.12.08

Heute schlief ich äußerst schlecht und verbrachte eine sehr eigenartige Nacht. Um 08:00 Uhr wachte ich zum ersten Mal auf und mir war unüblich warm, meine Stirn glühte geradezu und im selben Moment zitterte ich am ganzen Körper. Da dies meistens nicht gerade die besten Anzeichen für einen gesunden Organismus sind, schluckte ich sofort eine Aspirin und legte mich anschließend wieder ins Bett. Bis 11:00 Uhr, zu dieser Zeit hatte ich geplant aufzustehen, da wir gestern noch vereinbart hatten uns um 12:00 Uhr wieder vor dem Hotel Don Juan zu treffen, konnte ich nicht mehr wirklich gut schlafen. Um 09:00 Uhr wachte ich wiederholt auf und fühlte mich eigenartigerweise schon viel besser. Aufgrund dieser scheinbar positiven Entwicklung meines Gesundheitszustandes, was auch immer diese eigenartige Nacht zu bedeuten hatte, machte ich mich um kurz vor 12:00 Uhr auf den Weg zum Hotel. Bei dieser Gelegenheit nahm ich auch gleich die Weihnachtsgeschenke, welche ich vor 2 Tagen für Helmut, Moni und Franz gekauft hatte, mit. Auf dem Weg zum Hotel merkte ich schon, dass ich nicht vollkommen gesund sein konnte, da mir wieder abwechselnd heiß und kalt wurde. Was soll's ... im Hotel tauscht wir freudig unsere Geschenke, da auch ich noch etwas zum Geburtstag nachgereicht bekam! Zwei neue, vollgefüllte Flaschen Meisterwurz und eine stylische Herrenunterhose der Marke „Dem Land Tirol die Treue!“ :o) Irgendwie kennen mich meine Freunde nur zu gut!

Nach dieser nachgeholten Bescherung unternahmen wir einen Spaziergang durch Granada. Wir schlenderten durch den Park Federico García Lorca und erkundschafteten die wichtigsten Hauptstraßen in Granada. Anschließend wäre noch das Albayzín auf unserem Plan gestanden, wozu wir uns jedoch vorher noch in einem chinesisch-japanischen Restaurant stärkten. Während dem Essen merkte ich wie meine Stirn wieder heißer wurde und mich meine Kräfte wieder zu verlassen schienen. In Angesicht der Tatsache, dass bereits in 3 Tagen Nadja in Granada ankommen wird und ich deshalb im Moment wirklich keine Zeit habe um krank zu werden, beschloss ich mich besser auf den Heimweg zu machen um mich zu schonen. Dafür brachten Moni, Franz und Helmut natürlich Verständnis auf und ich ließ meinen Besuch die Stadt auf eigene Faust erkundschaften. Was wäre mir schon anderes geblieben.

Zu Hause legte ich mich sofort ins Bett, nahm gleich noch Tabletten und machte mir einen warmen Tee. Bis circa 01:00 Uhr konnte ich gut durchschlafen. Danach sah ich mir einige Filme an, welche ich mir in den letzten Tagen von Pepes Festplatte geholt hatte, und schlief anschließend wieder weiter um mich gut auszukurieren.

Samstag, 27. Dezember 2008

Helmut, Moni und Franz angekommen!, 27.12.08

Da ich heute bereits Besuch bekomme und dieser dann zusätzlich mit dem Besuch von Nadja bis zum Ende der Ferien anhalten wird, versuchte ich heute relativ früh aufzustehen um noch etwas zu arbeiten. Da ich in den letzten Tagen unverhofft viel zu tun hatte und viel am Weg war, schaffte ich leider nicht viel für die Universität. So gelang es mir heute tatsächlich bereits kurz nach 08:00 Uhr aus dem Bett zu krabbeln und mich wieder an die Zusammenfassung der Folien aus „comportamiento del consumidor“ zu machen. So verbrachte ich den gesamten Vormittag und gegen 13:00 Uhr begann ich dann langsam mich bereit zu machen um Helmut, Moni und Franz vom Flughafen abzuholen. Wohnung ein wenig aufräumen, abwaschen, duschen, Geld abheben, usw. Kurz vor 16:00 Uhr stand ich dann auch schon, wenn auch ein wenig gestresst, an der entsprechenden Bushaltestelle, an welcher ein Bus in Richtung Flughafen halten sollte. Kurz nach 16:00 Uhr kam dieser auch an und ich war bereits um 16:40 Uhr am Flughafen. Nun durfte ich mir die Zeit bis zur Ankunft der drei Minigolfer noch ein weniger vertreiben, da deren Flugzeug voraussichtlich erst um 17:10 Uhr landen sollte. Bis die drei ihr Gepäck bekommen hatten, war es dann auch schon 17:30 Uhr, aber dann war es soweit: Ich durfte Helmut, Moni und Franz in Granada willkommen heißen!


Nachdem wir mit dem Taxi zurück in die Stadt gefahren sind, bezogen wir gemeinsam das Doppelzimmer von Moni und Franz und das Einzelzimmer von Helmut im Hotel Don Juan. Anschließend marschierte ich mit den Neuankömmlingen los um diese in den Genuss der granadinischen Tapas einzuweihen. Bei ungefähr 6 Runden Tapas ließen wir uns das dazugehörige Bier wohl schmecken und ließen es uns so an nichts fehlen. Helmut, der von der Anreise etwas geschafft war, begleiteten wir anschließend ins Hotel. Moni, Franz und ich brachen danach noch einmal auf und landeten im „Voulez Vous“, eine Bar in der Calle Pedro Antonio de Alarcón. Dort tranken wir wacker fort und erhoben unsere mit Jameson gefüllten Gläser auch auf David, der sich zuvor per SMS meldete und meinte auch gerade einen Whisky auf unser Wohl zu trinken.


Freitag, 26. Dezember 2008

Großer Einkaufstag, 26.12.08

Ganz im Gegensatz zu gestern war ich heute den ganzen Tag in der Stadt unterwegs, konkret gesprochen ungefähr von 14:00 – 19:00 Uhr. Da ich gestern von Marita erfahren habe, dass der 26.Dezember in Spanien kein Feiertag zu sein scheint, nutze ich diese Gelegenheit um alle notwendigen Weihnachtseinkäufe zu tätigen und unterschiedlichste Informationen, speziell im Hinblick auf den Aufenthalt meiner Liebsten, einzuholen.

Zuerst spazierte ich in ein arabisches Bad, welches mir Marita empfohlen hatte, da ich es für eine gute Idee hielt Nadja einen Gutschein für ein Bad mit Massage zu Weihnachten zu schenken. Also im Prinzip zwei Gutscheine, da ich sie recht gerne begleiten würde, wenn sie mich denn mitnimmt ... :-p

Danach fuhr ich mit dem Bus zum Busbahnhof um mich über den Fahrplan der Busse nach Córdoba zu informieren, da mir Sean riet diese Stadt unbedingt noch zu besuchen. Nachdem ich nun über den Fahrplan informiert bin, werde ich mit Nadja, welche ja bereits in 5 Tagen zu mir kommt, auch einen Tagesausflug nach Córdoba unternehmen.

Wieder im Zentrum besuchte ich die kleinen Souvenirgeschäfte von Granada, da ich noch Weihnachtsgeschenke für Franz, Moni und Helmut besorgten wollte. Wenn sie sich schon extra die Mühe machen um mich zu besuchen, finde ich es, mit Rücksichtnahme auf die Weihnachtszeit, recht angemessen nicht mit leeren Händen dazustehen. Für Helmut besorgte ich einen typisch granadischen Biertonkrug und dazu natürlich auch das passende spanische Bier. Da Helmut ein großer Fan von seinem Tonkrug ist, welchen er stets im Vereinsheim bei Sigi benutzt, bin ich mir sicher, dass er auch mit diesem eine große Freude haben wird. Für Moni und Franz besorgte ich den berühmten spanischen Ron „Cacique“ – Hacemos Ron sin pensar en turistas.“ – und dazu passend zwei Chupitos im stylischen Granada-Design. Auch für mich sprang bei diesem Einkaufsbummel ein geniales T-Shirt heraus, welches ich schon einmal in der Stadt gesehen hatte und seitdem wollte, da dieses die für Spanien enorm geniale Aufschrift „¿Dónde está mi cerveza, mi tapita, mi jamón?“ trägt.

Ach und das Wichtigste: Da ich ja heuer keinen wirklichen Heilig Abend, also so mit Familie, Baum und Geschenken, hatte, haben Nadja und ich bereits beschlossen diesen hier in Granada nachzufeiern. Ohne ihr Wissen, deshalb habe ich diesen Eintrag auch nicht in den Blog gestellt, habe ich heute einen „Weihnachtsbaum“, eigentlich handelt es sich um nichts anderes als Zypressen, gekauft, welchen ich dann für den 01.12, unseren Ersatz-Heilig-Abend, schön herrichten werden. Bin schon mal auf Nadjas Reaktion gespannt, wenn sie unseren ersten eigenen „Weihnachtsbaum“ sieht.

Zum Glück wurde ich, wenn auch nicht mit wirklichen Packerln, über Online Transaktionen reich von meine Mum, Robi und meiner Oma beschenkt, sodass ich den heutigen Ausgaben intensiven Tag hoffentlich bald verdauen werden. Alles zusammen habe ich heute um die € 100.- ausgegeben.

Und jetzt freue ich mich schon riesig auf morgen, da dann endlich Moni, Helmut und Franz ankommen werden! WooHoo, um 16:00 Uhr geht’s im Bus auf zum Flughafen um die Minigolfer abzuholen! :o)

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Wieder einmal ein wenig gearbeitet, 25.12.08

Im Großen und Ganzen war der heutige erste Weihnachtstag sehr ereignislos. Nachdem ich gestern oder besser gesagt heute erst gegen 07:00 Uhr ins Bett kam, habe ich entsprechend lange, bis 17:00 Uhr, geschlafen.

Nach zahlreichen Tagen ohne einen einzigen Strich für die Universität zu tun, kam ich heute sogar ein wenig mit dem Zusammenfassen der Folien aus „comportamiento del consumidor“ voran. Dazwischen kochte ich um nicht zu verhungern und skypte mit Nadja. Später kam dann noch Ragnar und Marita online, mit denen ich noch chattete bzw. lange skypte. Als ich dann um 04:00 Uhr beschloss langsam schlafen zu gehen, begann ich noch zu lesen. Da ich wie gesagt erst recht spät aufgestanden bin, hatte ich noch genügend Energie um bis kurz vor 06:00 Uhr durchzulesen und anschließend einzuschlafen.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Zu Heilig Abend nicht alleine!, 24.12.08

Seit langer, langer Zeit bin ich heute wieder einmal verhältnismäßig früh, also schon um 09:00 Uhr, aufgestanden. Den Vormittag nutzte ich hauptsächlich dazu einen riesigen Berg Wäsche zu waschen und diese anschließend zum Trocknen aufzuhängen. Nebenbei skypte ich dann ein bisschen mit Nadja und verfasste Weihnachtsgrüße per E-Mail in Deutsch, Spanisch und Englisch an eine Verteilerliste von gut 180 Empfängern inklusive Familie, Freunde und Bekannte. Das ist zwar nicht gerade die persönlichste Art und Weise, aber leider habe ich hier nicht viele andere Möglichkeiten.

Natürlich musste ich mich auch noch um meine Abendpläne kümmern und so nahm ich Kontakt mit Sean auf und bekam auch eine SMS von Ju. In beiden Fällen stand ein weihnachtliches Abendessen mit anderen Austauschstudenten zur Wahl. Im Gegensatz zu meinen dunkelsten Befürchtungen den Heilig Abend alleine verbringen zu müssen, hatte ich jetzt sogar zwei Optionen. Ich entschied mich dann für die Einladung von Sean, da mir dieser erzählte, wir würden in der Wohnung einer Mexikanerin mit einem venezuelanischen Freund seinerseits zu Abend essen. Da auch Sean sehr gut Spanisch spricht, sah ich dies als die bessere Variante, speziell im Hinblick auf einen rein spanischen Abend. Mir ist beispielsweise auch schon vor zwei Tagen, als ich mit Ju alleine unterwegs war, aufgefallen, dass mein Spanisch stark von meinem Gesprächspartner abhängt. So motiviert es mich irgendwie, oder unterstützt mich, wenn ich mit einer Person spreche, deren Muttersprache Spanisch ist bzw. die schon sehr gut Spanisch spricht. Spreche ich mit Spanisch-Anfängern so fällt mir selber auf, dass ich dazu tendieren weniger sauber und bedachter zu sprechen. Aber dennoch habe ich mich natürlich auch sehr über das Angebot von Ju gefreut. Nur leider war es in diesem Fall einfach nicht möglich auf beiden Hochzeiten zu tanzen.

Gegen 17:00 Uhr kam Sean vorbei um mich abzuholen, da wir vor dem Abendessen noch eine Tetería, eine Bar, in der man hauptsächlich Tee trinkt, im Albayzín besuchen wollten. Zuvor kopierten wir noch schnell einiges an spanischer Musik, welche wir gestern freundlicherweise vom Eigentümer der Bar „Batán“ bekommen hatten, – durch seine ständige Präsenz in dieser Bar kennt Sean diesen bereits sehr gut – von Seans USB Stick auf meine Festplatte. Die Tetería, die mir Sean anschließend zeigte, ist wirklich ein optimaler Ort um gemütlich einen Tee aus einem reichhaltigen Angebot zu genießen und dabei die Stadt Granada aus einer einzigartigen Perspektive – das Albayzín liegt etwas erhoben über der Stadt auf einem Hügel – zu bewundern.

Auch Sean wusste nicht wirklich was uns heute Abend genau erwarten würde, es hieß nur, wir sollte Getränke und eventuell einen Kuchen als Nachspeise mitbringen. Wir jagten nach dem gemütlich Tee noch recht gehetzt durch Granada von einem Supermarkt zum Anderen, mussten aber leider feststellen, dass wir schon zu spät dran waren. Der Supermarkt „Mercadona“ sperrte sogar vor unseren Augen zu.

Nachdem wir ohne Erfolg einen Nachtisch kaufen wollte, stand auch schon die nächste schwierige Aufgabe auf dem Plan: Das Finden der betreffenden Wohnung. Obwohl wir die Anschrift hatten, erwies sich diese Aufgabe tatsächlich als weniger leicht. Nachdem wir zahlreiche Passanten mit unserer Fragerei genervt hatten, schafften wir es dennoch und kamen auch noch zeitig genug um beim Kochen zu helfen.

Die Mexikanerin namens Natalia hatte geplant , typisch für ihr Herkunftsland, Guacamole – eine Avocadosauce bestehend aus püriertem Avocadofleisch, Zwiebeln, etwas Zitronensaft und Salz – zuzubereiten. Xavier, der venezuelanische Freund von Sean, hingegen machte sich an ein auflaufartiges Gericht bestehend aus Auberginen, Tomatensoße und Käse. Zusätzlich zauberte Natalia noch etwas Süßes als Nachspeise um den nicht vorhandenen Kuchen zu kompensieren. Sean und ich halfen wo wir konnten. Anfangs war ich etwas kritisch, da das ganze Prozedere etwas chaotisch ablief und auch nicht alles vorhanden war, was wir gebraucht hätten. So ersetzten wir die Auflaufform mit einem herkömmlichen Kochtopf und in die Guacamole kam aus Zitronenmangel Saft aus gepressten Orangen. Ich habe mir von Natalia erklären lassen, dass der Zitronensaft weniger zum Geschmack als zur Verhinderung der Oxidation, welche eine braune Verfärbung wie bei Äpfeln hervorrufen würde, dient. Schon nach dem Essen zeigte sich, dass die Orangen diesen Dienst nicht dementsprechend erfüllten :o)

Nachdem wir 2 Stunden in der Küche standen, war es dann endlich soweit – Alles zu Tisch bitte, es ist gedeckt! Und ganz gegen meine Erwartungen erwies sich unser selbst gezaubertes Weihnachtessen als höchst vorzüglich. Die Guacamole, von der wir schon während des Kochens etwas naschten, ist uns wirklich hervorragend gelungen und auch der Auflauf von Xavi war äußerst schmackhaft.

Nach dem Essen waren alle, außer ich, etwas müde und wir saßen noch gemütlich am „Brasero“, eine andalusische Erfindung, welche zu Heizzwecken dient, als der Reihe nach die vollgegessene Tafelrunde eindöste. So gemütlich es auch war, ich konnte einfach nicht schlafen und so wartete ich bis nach kurzer Zeit Natalia wieder aufwachte. Sean schlief eigentlich am tiefsten und ließ an diesem Abend nicht mehr viel von sich hören. Auch Xavi verabschiedete sich bald und legte sich ins Bett. Ich plauderte dann noch ein wenig mit Natalia über Mexiko, die Unterschiede der Sprachen, speziell zum Andalusischen, und Gott und die Welt. Wenn man die letzten Einträge so verfolgt, ergibt es sich irgendwie recht oft, dass wir hier in Granada über Gott und die Welt diskutieren :o) Natalia bereitete uns noch einen original mexikanischen Kakao zu, der nicht mit Pulver sondern echter Schokolade zubereitet wird, – äußerst deliziös – und nach einem gemütlichen Bier und zwei Chupitos Ron verabschiedete ich mich dann um kurz vor 06:00 Uhr um den Heimweg anzutreten. Dieser angenehme Morgenspaziergang dauerte fast 45 Minuten, nicht aufgrund meines Zustandes sondern da die Wohnung von Natalia fast am anderen Ende der Stadt liegt, und diente als perfekte Vorbereitung um zu Hause dann angenehm ins Bett zu fallen.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Bereits den vierten Tag am weg, 23.12.08

Wie so ziemlich jeden Tag in den bisherigen Weihnachtsferien, schlief ich auch heute wieder bis weit über 12:00 Uhr Mittag. Den Nachmittag verbrachte ich dann wieder einmal mit viel Skype und dem Einsortieren des immer noch recht unübersichtlichen Berges an spanischer Musik, welchen mir Pepe freundlicherweise überlassen hatte, in meine Musiksammlung.

Ich schrieb dann eine SMS an Jose, da ich wusste, dass dieser heute wieder in Granada ankommen sollte, jedoch wusste ich nicht genau wann. Bevor mir Jose antwortete bekam ich eine SMS von Sean, der sich anscheinend wieder besser fühlen musste, da er mich fragte, ob ich für den heutigen Abend schon Pläne hatte. Da dies nicht der Fall war, bat ich ihn darum mir zu sagen ob ich denn Pläne hätte oder nicht. :o)

So trafen wir uns um 23:00 Uhr am Plaza Gran Capitán um uns gemütlich auf den Weg für einige Tapas zu machen. Jose antwortete mir zuvor auch noch gegen 22:00 Uhr, war dann jedoch zu müde und zu ausgelaugt von seiner Reise da er erst um diese Uhrzeit in Granada ankam. Ich war mit Sean in der Bar „Los Girasoles“, welche eine typische Tapas Bar für die ältere Schicht der Granadinos ist, deshalb auch ein unglaublich preisgünstiger Geheimtipp von Sean. Nach einer Runde musste wir jedoch leider schon wieder weiter ziehen, da bereits geschlossen wurde. Dennoch ließ ich mir dieses eine Bier um € 1,30.- mit Tapas schmecken. Als nächstes verschlug es uns in die Calle de Elvira, welche heute auffällig leer und viele der dort ansässigen Bars geschlossen waren, wo wir die Bar „La Tortuga“, zu Deutsch „die Schildkröte“, aufsuchten um auch dort nur mehr eine Runde mit Tapas zu bekommen. Also der 23.12 ist angeblich nicht der beste Tag um in Granada durch Tapas Bars zu ziehen. Wobei ich auch zugeben muss, dass wir für Tapas schon etwas spät am Weg waren.

Deshalb verwarfen wir die Idee von weiteren Tapas und marschierten zurück in die Calle Pedro Antonio de Alarcón um, wie bereits am vergangenen Sonntag, in der Bar „Batán“ einige letzte Biere zu konsumieren. Um ungefähr 02:00 Uhr beschlossen wir den heutigen Abend dann auch schon zu beenden und ich gönnte mir am Heimweg noch ein Shawarma .. ist ja jetzt wirklich schon lange her! :o)

Montag, 22. Dezember 2008

Spanische Tapas und koreanischer Tee, 22.12.08

Nach der gestrigen Nacht mussten wir uns heute natürlich entsprechend lange ausschlafen ... so ein 11 Stunden-Ausgeh-Marathon zehrt eben doch ein wenig an den Reserven. So standen wir erst gegen 17:00 Uhr auf und, bevor Sean dann doch den von gestern aufgeschobenen Heimweg antrat, vereinbarten wir sofort uns um 22:00 Uhr wieder am Plaza Gran Capitán zu treffen um wieder gemütlich ein paar Tapas zu knabbern. Auch Ju, welche mir bereits gestern zusicherte heute mit uns mitzukommen, ließ ich diese Information per SMS zukommen.

Ich nutzte die bis zu unserer Verabredung verbleibenden Stunden um mit Nadja zu skypen und Blogeinträge nachzuschreiben. Ich hätte mir wirklich nicht gedacht, dass ich in diesen Tagen so beschäftigt sein werde um nicht einmal regelmäßig meinen Blog befüllen zu können. Pero bueno, ¡menos mal!

Als ich aus der Dusche kam, ungefähr eine halbe Stunde vor geplantem Aufbruch, sah ich, dass ich ein SMS von Sean bekommen hatte, welches mir mitteilte, dass der gestrigen Abend für meinen Freund aus Singapur wohl etwas zu lange und intensiv war und sich dieser deshalb heute nicht mehr zum Ausgehen aufraffen kann. Pero bueno, da mir auch Ju zugesagt hatte, war ich dennoch pünktlich um 22:00 Uhr am Plaza Gran Capitán. Als Ju eintraf, marschierten wir gemeinsam in die Calle de Elvira, in welcher wir die Bar „La Bella y la Bestia“ aufsuchten. Bei großzügigen Tapas und gutem Bier plauderten wir viel über die koreanische Kultur, im Speziellen über die für uns Europäer eigenartig und veraltet wirkenden Verhaltensweisen zwischen Mann und Frau. Die Gesellschaft ist dort immer noch sehr patriarchalisch aufgebaut: So lässt man beispielsweise immer den ältesten anwesenden Mann zuerst eintreten (Bar, Haustür, Zimmertür, ... einfach überall). Auch hegt man die Auffassung, dass der Mann im Haushalt keinen Finger rührt und sich von den Frauen von Hinten bis Vorne bedienen lässt.

Auf dem Weg schienen die Temperaturen unerträglich kalt. So kam es, dass mich Ju noch auf einen original koreanischen Tee zu sich nach Hause einlud. Dieses freundliche Angebot nahm ich natürlich gerne an. Also die Koreaner scheinen wirklich zu wissen wie man guten Tee mit einzigartigem Geschmack macht!

Sonntag, 21. Dezember 2008

Ein legendär-lustiger Abend, 21.12.08

Als ich mich heute Morgens bzw. Nachmittags, oder besser gesagt einfach „nach dem Aufstehen“, vor den Rechner setzte durfte ich mich zuerst über das Übergehen meines Posteingangs mit Geburtstagsglückwünschen aus alle Welt im StudiVZ, Facebook oder einfach per Mail freuen. Die kreativste Idee von Allen hatte jedoch wieder einmal Rag, der mir ein YouTube Video widmete!!! :o)

So verbrachte ich viel Zeit damit auf so viele der Geburtstagsgrüße wie nur möglich zu antworten. Wie bereits gestern mit Sean abgemacht, schrieb ich ihm heute um uns auf 2-3 Tapas zu verabreden und so trafen wir uns auch schon um 21:00 Uhr am Plaza Einstein.

Sean, der bereits im letzten Jahr hier war und die Stadt deshalb entsprechend gut kennt, führte mich zuerst in eine Bar names „Pesador“. Einfach nur genial! Die eher traditionelle Einrichtung der Bar ist äußerst kreativ gestaltet und erzeugt eine sehr angenehme Stimmung. Zudem sind die Tapas sehr kunstvoll angerichtet und schmecken auch noch genial! Ein echter Geheimtipp diese Bar, da sie sich etwas versteckt in einer Seitenstraße in der Nähe des Plaza Einstein befindet. Unser nächstes Ziel war die Bar „Poë“, welche ich schon des Öfteren gesehen, da sie sich ganz in der Nähe meiner Wohnung befindet, jedoch noch nie betreten hatte. Am Weg dorthin zeigte mir Sean „La casa de tres plantas“. Dabei handelt es sich um ein unscheinbar wirkendes Häuschen mit, wie der Name schon sagt, 3 Stockwerken, also konkret gesprochen 2 Stockwerken und einer Dachterrasse, welches angeblich berühmt sein soll für seine irren Studentenfeiern. Laut Sean finden dort fast täglich Fiestas statt, bei denen dieses Haus quasi als öffentliche Discothek dient: Jeder kann eintreten und ist willkommen. Ich frage mich nur, wie da auch wirklich jemand wohnen kann ... diese Frage konnte mir jedoch auch Sean nicht beantworten.

Nach unserem kleinen Spaziergang kamen wir dann im Poë an. Da der Besitzer dieser Bar Engländer und seine Frau Brasilianerin ist, gibt es dort ein interessantes Angebot an Tapas. Zwischen brasilianischen Bohneneintopf mischen sich auch thailändische und indische Spezialitäten wie Hühnerfleisch mit Reis, Curry und Kokos – ¡Qué tapas de puta madre!

Zu guter Letzt beschlossen wir den Abend in Seans Lieblingsbar namens Batán, welche sogar ich schon kannte *stolzGrins*, ausklingen zu lassen. Wir tranken noch einige Biere und plauderten über Singapur als zukünftiges Weltzentrum, die Zeichen der chinesischen Sprache, den Beruf als Dolmetscher, welche Sean bereits ausübte, und Gott und die Welt. Nachdem das Batán dann um 03:00 Uhr schloss, entschlossen wir uns noch ein Kebap zu gönnen – ist ja auch schon lange her, nicht? – und danach war uns immer noch nicht danach schlafen zu gehen. Da vom Samstag noch einige Bier und Ron übrig war, lud ich Sean kurzer Hand zu mir nach Hause ein und wir setzten diesen bisher schon genial Abend noch genialer fort. Bei guter spanischer Musik und spanischem Bier plauderten und sangen wir noch bis in die frühen Morgenstunden um dann um 08:00 Uhr doch zu entscheiden nun schlafen zu gehen. Nach diesem Tapas y Cerverza Marathon von ungefähr 11 Stunden (21:00 – 08:00 Uhr) machte es sich Sean auf meiner Couch im Wohnzimmer gemütlich um nicht mehr den beschwerlichen Weg nach Hause antreten zu müssen.

Zusammengefasst und auf den Punkt gebracht: Eine der genialsten Nächte in Granada!

Samstag, 20. Dezember 2008

Geburtstagsfeier im kleinen Kreise, 20.12.08

Die viele Freizeit, über welche ich im Moment verfüge, nutzte ich heute wieder einmal um mich auszuschlafen. Am Nachmittag wanderte ich dann ein wenig durch die Stadt um diverse Kleinigkeiten zu erledigen. So kam es, dass ich mir einen neuen Pullover leistete und die Besorgungen für meine Geburtstagsfeier erledigte. Natürlich habe ich, wie man es bei Eramsus Partys immer macht, jeden gebeten etwas zum Trinken mitzubringen, aber es ist sicher keine schlechte Idee eine kleine Notreserve im Hause zu haben. So besorgte ich ein paar Bier, 2 Flaschen Ron „Negrita“ und etwas zum Knabbern – der Fiesta kann nun also nichts mehr im Wege stehen!

Da meine Gäste erst gegen 22:00 Uhr eintrudeln sollten, hatte ich davor noch Zeit um zu Skypen und Pepes externe Festplatte zu durchstöbern. Dank seinem Angebot mir seine Dateien zu kopieren habe ich jetzt wieder eine neue, unüberschaubare Ladung an spanischer Musik und auch einige Filme auf spanisch (z.B. Simpson – La pelicula!). Ich richtete kurz vor geplanter Ankunft der Gäste das Wohnzimmer etwas her und ab 22:00 Uhr hieß es dann abwarten. Ich hatte ja tatsächlich 6 Zusagen bekommen, wobei es wirklich nicht leicht ist zu dieser Zeit Leute in Granada zu finden. Ich weiß ja, dass ich hier in Spanien bin und dass man hier alles etwas ruhiger angeht und keinen Stress hat, aber als ich um 22:30 Uhr immer noch alleine im Wohnzimmer saß, begann ich mich langsam zu wundern. Umso froher war ich als dann um ungefähr 22:45 Uhr zum ersten Mal die Klingel ertönte und Fernando eintraf. Was mich total freute: Fernando brachte mir sogar ein kleines Geschenk mit! Laut ihm nur um nicht mit leeren Hände zu erscheinen, – oder wie er es formulierte um nicht in weiß zu kommen („para no venir en blanco“) – mir bedeutete diese nette Geste jedoch weitaus mehr und so bin ich nun stolzer Besitzer einer neue Café Tasse mit integriertem Löffel :o)


Nach und nach kamen dann immer mehr Leute und im Endeffekt waren wir dann zu siebt. Ju musste sich leider aufgrund von Bauchschmerzen kurzfristig entschuldigen und Antonio tauchte gar nicht auf. Dafür brachten jedoch Daniel einen Freund aus Singapur namens Sean und auch Hailey ihre WG Kollegin Marian, ebenfalls, so wie Hailey, aus Australien, mit, wodurch die zwei Abgängigen wieder „ersetzt“ waren. Dominika, eine Polin, welche ich bereits auf der Geburtstagsfeier von Marita kennen lernte, kam alleine.



Dominika und Fernando


Daniel Córdoba – ¡Qué nombre genial!


v.l.: Hailey, Sean, Dominika, Daniel und Fernando



Austr(al)ia :o)


v.l.: Daniel, Hailey, Marian, Fernando und Sean




Nachdem wir in meiner Wohnung eine, wie man auf den Fotos recht gut erkennen kann, lustige Nacht verbracht hatten und dabei auch ein wenig die Zeit übersahen, war es den Meisten dann um 04:00 Uhr doch zu spät um noch auszugehen – es sind eben doch keine richtigen Spanier :o) So saßen wir noch ein halbes Stündchen gemütlich zusammen und beendeten diese gelungene Fiesta gegen 04:30 Uhr.

Da ich jetzt wieder alleine in meiner großen Wohnung war, legte ich mich gemütlich auf das Sofa im Wohnzimmer, füllte die Playlist meines Laptops mit Musik von Rainhard Fendrich und schlief bei typisch österreichischen Klängen langsam ein.

Freitag, 19. Dezember 2008

Dienstbote zwischen Spanien und Polen, 19.12.08

Nachdem ich gestern um kurz vor 02:30 Uhr zu Hause ankam, legte ich mich sofort schlafen und schlief heute bis 14:00 Uhr gemütlich durch. Mit Schlafen vertreibt man sich die Zeit doch immer noch am Besten! :o)

Danach brach ich zur Wohnung von Marita auf, da diese ein wichtiges Dokument vergessen hatte und ich ihr bereits gestern vorschlug dieses bei ihr abzuholen, einzuscannen und ihr zu schicken. Diese Gelegenheit kam mir gerade recht, da ich dabei auch gleich die Arbeitsplatzbeschreibung für mein Berufspraktikum im kommenden 6.Semester unterzeichnen und einscannen konnte. Nachdem ich nun nämlich von Pirlo noch einmal eine genauerer Beschreibung des vorgeschlagenen Praktikums bekommen hatte, ist nun auch Hr. Jarz einverstanden und so dürfte meiner großen 2-3 Monatskarriere bei Pirlo GmbH nichts mehr im Wege stehen. :o)

Am Abend fuhr ich dann mit Pepe zur Tankstelle um eine neue Gasflasche zu besorgen und verabschiedete ihn kurz darauf, da dieser heute für circa eine Woche nach Sevilla aufbrach. Jetzt habe ich die Wohnung endgültig für mich alleine – WooHoo FIESTA!!!! ... tzzzz, als ob das nicht schon vorher möglich gewesen wäre :o) Zu Hause war so eine sturmfreie Bude irgendwie immer mehr wert! :-p

Ich skypte dann noch mit Nadja, ging wieder ins Fitnessstudio und skypte danach noch längers mit meiner Mum. Ach ja, wie bereits gestern geplant, habe ich heute einige SMS versandt und habe nun schon 4 Zusagen für meine morgige Fiesta. Das ist ja schon mal besser als nichts. Natürlich habe ich auch jedem gesagt, er könne Freunde mitbringen. So darf man gespannt sein, wie viel Leute morgen wirklich auftauchen! Ich, für meinen Teil, bin es schon sehr und freue mich schon wenn es wieder heißt: ERASMUS FIESTA!!! :o)

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Fiesta – die Überlebensstrategie eines Austauschstudenten, 18.12.08

Bisher ging es mir eigentlich wirklich immer gut hier und jetzt, in der Zeit, in der man es gewohnt ist bei seinen Liebsten zu sein, in der man die Nähe seiner Freunde und Bekannten sucht und in der ich auch noch Geburtstag habe, fällt mir erst auf wie einsam, alleine und verlassen ich hier eigentlich bin. Bisher war mir das so gut wie überhaupt nicht klar und ich verspürte auch keine Einsamkeit, sondern amüsierte mich wirklich gut. Aber nur aus einem Grund: Weil ich versucht habe das Beste aus der aktuellen Situation zu machen – was mir bisher sehr gut gelungen ist. Dies erklärt auch das exzessive Feiern, eine Party nach der Anderen, immer mit Leuten unterwegs – einfach um nicht an schmerzenden Gedanken an die Heimat zu Grunde zu gehen, in wenigen Worten ausgedrückt beschreibt dies „DIE Überlebensstrategie eines Austauschstudenten“. Nur jetzt sind die meisten meiner guten Freunde, die ich hier gefunden hab, und auch alle anderen Erasmus Studenten bereits nach Hause gefahren bzw. werden in den nächsten Tagen fahren um dort mit ihren Familien Weihnachten zu verbringen und lassen Granada, die einstmals belebte und pulsierende Studentenhochburg, als ausgestorbenen Stadt zurück.

Schwelgend in diesen unangenehmen Gedanken war der heutige Tag bis zum Abend eher weniger berauschend. Ich brachte irgendwie die zwei Vorlesungen rum, die ich heute zu absolvieren hatte, und startete ab 17:00 Uhr in die Weihnachtsferien, doch nicht einmal diese Tatsache konnte mich richtig aufmuntern. Ich skypte zu Hause dann mit Nadja, welche mich zwar ein wenig aufheitern konnte, aber ebenso mit weniger berauschenden Nachrichten aus der Heimat, welche ich hier nun nicht breittreten möchte, hinunterzog. Auf Nadjas Anraten verfasste ich zumindest ein E-Mail an Fernando, von dem ich ja weiß, dass er sich noch in Granada aufhält um irgendwie sozialen Kontakt zu finden. Wie Rag schon vor langer Zeit festgestellt hatte, habe ich neben dem Ausgehen und Feiern auch noch ein anderes „Ventil“, welches sich Fitnessstudio nennt und welches ich auch heute in Anspruch nahm. Als ich nach dem Trainieren auf mein Handy sah, hatte ich eine neue SMS bekommen ... von Fernando! Mit der mich unglaublich aufmunternden Frage, ob ich heute nicht vorbeikommen wolle um gemeinsam etwas zu trinken. Das Lesen dieser nur wenigen Zeilen ließen neuen Mut und Energie in meinen Körper strömen und so machte ich mich zu Hause schnell daran zu kochen und zu essen um im Anschluss schnellstmöglich zu Fernando aufzubrechen.

Die Tatsache, dass mir Fernando mit angezogener Jacke, als würde er gerade das Haus verlassen, die Tür öffnete, beruhigte mich ein wenig – ich bin also nicht der einzige, der eine unausstehlich kalte Wohnung hat! :-) Bei einer bereits angebrochenen Flasche Jameson, welche mir David heute freundlicherweise vor seiner Abreise vermacht hatte, und ein zwei Bieren genossen wir einen netten Abend, der mir wieder neue Hoffnung gab die kommende Weihnachtszeit doch positiv zu sehen und dadurch überstehen zu können. Morgen werde ich mich dann gleich daran machen allen möglichen Leuten, von denen ich weiß bzw. vermute, dass sie noch in Granada sind, zu schreiben um für Samstag eine Geburtstagsfeier zu veranlassen – Fernando ist bereits mein erster Gast! :o)

Mittwoch, 17. Dezember 2008

4 Wochen keine IS Übung mehr, 17.12.08

Der heutige Tag erwies sich bis auf die abendliche Übung aus „ingeniería del software“ als vorlesungsfrei, da wir den morgendlichen Sprachkurs ja schon gestern Abend im Haus von Emilia „abhielten“. So nutze ich die Zeit, wie schon so oft hier in Granada, um mich fein auszuschlafen. Am Nachmittag kam ich dann auch ein wenig zum Arbeiten, wobei ich den Großteil davon damit verbrachte Mails mit meinen Projektkollegen aus „ingeniería del software“ hin und her zu schreiben um die aktuelle Übung noch zeitgemäß abzuschließen, was uns im Endeffekt auch gelang. Also die zugehörige Vorlesung ist im Gegensatz zur Übung weitaus weniger aufwändig und irgendwie erscheint es mir als wären diese beiden Teil nicht wirklich gut aufeinander abgestimmt. Irgendwie recht chaotisch, aber gut, jetzt, nachdem wir heute die letzte Übung für dieses Jahr absolvierten und Belén noch etwas Feedback gaben, ist damit für 4 Wochen Schluss.

Nach Feierabend war ich mit David und Jose noch im Itaka um auf Davids Heimreise, welche er morgen antreten wird, anzustoßen. Das soll jedoch nicht bedeuten, dass ich mich freue David jetzt bis zum 13.Jänner des kommenden Jahres nicht mehr zu sehen – ganz im Gegenteil! Denn wenn dann am Freitag auch noch Pepe für eine Woche nach Sevilla reist, bin ich dann komplett alleine in der kalten Innenstadtwohnung. Natürlich gibt es Tage, an denen man lieber alleine für sich wäre, aber bis auf diese kleinen Ausnahmen freue ich mich immer wenn ich nach Hause komme und im Zimmer von David Licht sehe. Speziell jetzt, in der Weihnachtszeit, wird das sicher nicht leicht werden. Aber nur durchhalten: Schon am 27.Dezember bekomme ich ja Besuch von Moni, Helmut und Franz! WooHoo! :o)

Dienstag, 16. Dezember 2008

O'kasn bei Emilia, 16.12.08

Da wir gestern wieder etwas länger saßen und nach dem Sekt auch noch der Sangría daran glauben musste, überhörte ich heute entweder meinen Wecker oder er ging nicht ab – in der Tat, ich kann's nicht sagen. Nun ja, das hieß für Guille, mit dem ich mich um 10:00 Uhr verabredet hatte, abwarten, da es sich für mich als recht schwierig erwies eine Verabredung um 10:00 Uhr zu halten, wenn ich erst um 10:20 Uhr aufgestanden bin :o) Glücklicherweise hatte Guille auch noch andere offene Aufgaben, welchen er sich dann in der Bibliothek widmete und dort auf mich wartete. Die kurze Zeit, die uns dann nach meiner verspäteten Ankunft noch blieb, verbrachten wir damit Belén, die zuständige Professorin, zu besuchen um diverse Unklarheiten zu klären und uns die Aufgaben sinnvoll aufzuteilen. Zum konstruktiven Arbeiten blieb leider keine Zeit mehr, dies muss wohl in häuslicher Eigenarbeit geschehen.

Mit leichter Verspätung kam ich dann zur Übung aus „ofimática“, was sich jedoch als weniger schlimm erwies, da auch Miguel nicht pünktlich war. Zum Glück, denn heute stand eine „prueba“ an, welche gleich 1,3 Punkte von 4 Gesamtpunkte zählt. Locker lässig kassierte ich 100% der erreichbaren Punkte :o)

Am Campus Cartuja ließ ich dann die letzte Vorlesung aus „comportamiento del consumidor“ in diesem Jahr über mich ergehen. Die darauf folgende Übung aus „informática de gestión“ verließ ich heute schon um kurz vor 20:00 Uhr, also ein bisschen mehr als eine halbe Stunde vor offiziellem Ende, da wir uns bereits um 21:00 Uhr an der Puerta Real trafen um zum O'kasn bei Emilia aufzubrechen.

Aufgrund dieser taktisch klugen Handlungsweise kam ich auch pünktlich an und wir, Hailey, Alisson und ich, fuhren im Bus zu Emilia. Da Arturo bis 22:00 Uhr Vorlesungen hatte, kam dieser erst später nach. Als wir bei Emilia ankamen, war überraschenderweise auch Ju, die sympathische Südkoreanerin, welche wir bereits vergangenen Freitag im Hause Emilias kennen lernten, anwesend. Zuerst plauderten wir bei einer Unmenge an unterschiedlichsten Tapas – Wurst, Käse, Brot, etc. – um dann pünktlich zu Arturos Ankunft auf das warme Essen umzusteigen. Ju hatte ein typisch koreanisches Gericht aus Reis, Gemüse und Hühnerfleisch zubereitet, wohingegen Emilia, wie man es sich von einer Spaniern erwartet :-), eine Paella gekocht hatte. ¡Qué rico!






Montag, 15. Dezember 2008

El mundo polaco se marchó, 15.12.08

Im Sprachkurs hörten wir heute wieder eine Unmenge an sogenannten „frases coloquiales“ in Bezug auf Gemüse und Körperteilen. Wie mir auch Emilia schon bestätigte, könnte man einen einzigen Kurs mit diesen umgangssprachlichen Ausdrücken füllen. Am Ende des Kurses fragte uns Emilia, ob wir nun am Mittwoch noch eine Klasse abhalten sollen oder nicht. Im gleichen Atemzug meinte sie, dass wir die Klasse vom Mittwoch auch auf Dienstag Abend bei ihr zu Hause legen könnten. Angeblich sei Emilias Kühlschrank vom Freitag noch gerammelt voll und wir müssten ihr helfen diese zu leeren. Dagegen hatten wir natürlich nichts einzuwenden und so beendeten wir heute offiziell den Kurs, in dem ich eine Unmenge lernte und der mir sehr, sehr gut gefallen hat. Auch unsere Noten haben wir heute bekommen. In meinem Notenvorschlag wünschte ich mir eine 9, Emilia gab mir eine 10! Die beste Note ... wOOhOO! :o)

In der Vorlesung „comportamiento del consumidor“ spürte man heute schon deutlich, dass Weihnachten immer näher rückt, da von den normalerweise ungefähr 30 -40 Studenten nicht einmal 20 anwesend waren. Im Fall von den Austauschstudenten – viele von denen sind ja bereits nach Hause gereist – verstehe ich das auch, aber da der Anteil der Spanier in dieser Vorlesung wesentlich höher ist, verwunderte mich dieser Umstand schon ein wenig.

Am Abend war ich dann noch im Fitnessstudio, bevor ich mich noch mit Marita traf um sie bei einem Gläschen Sekt zu verabschieden, da sie morgen die Heimreise antreten wird. Bin schon mal gespannt wen ich dann am Wochenende alles so auftreiben kann um auf meinem Geburtstag anzustoßen, da irgendwie jeder nach Hause fährt und kein Sch**** mehr in Granada ist. Aber gut, wir werden sehen.

Sonntag, 14. Dezember 2008

Versucht zu arbeiten – ohne Erfolg, 14.12.08

Da ich ja bereits den gesamten Samstag verschlafen habe, war es heute nicht notwendig mich erneut so lange auszuschlafen. So stand ich, obgleich ich wieder erst um 07:00 Uhr nach Hause kam, um 13:00 Uhr auf.

Den Tag verbrachte ich dann recht unspektakulär: Auch wenn ich genau wusste, dass ich etwas lernen sollte um für die nächste Woche nicht zu viel Arbeit zu haben, erschien mir alles andere zuerst wichtiger. Waschen, bügeln, aufräumen, kochen, und was man sonst noch so alles im Haushalt erledigen kann. Danach skypte ich eine Weile mit Nadja, versuchte zu lernen, skypte wieder mit Nadja und versuchte wieder zu lernen. Von der aktuellen Fallstudie schaffte ich gerade einmal eine Frage von fünf. Später skypte ich dann noch mit meiner Mum.

So stellt dieser Sonntag einen recht unspektakulären Abschluss eines wieder einmal spektakulären Ausgeh-Wochenedes dar. :o) Also, auf in eine neue Woche – die Letzte vor den Weihnachtsferien!

Samstag, 13. Dezember 2008

Schlafen, aufstehen und ab zur nächsten Fiesta, 13.12.08

Nach dem heutigen Tag ist mir eindeutig klar, dass ich dringend Schlaf nachholen musste. Ich hatte schon von Donnerstag auf Freitag nur ungefähr 5 Stunden geschlafen und kam dann auch am Freitag untertags nicht zur Ruhe. Am Abend war ich ja gestern auch noch im Fitnessstudio und auch die Nacht machten wir wieder einmal zum Tag. Wie ich schon erwähnt hatte, fiel ich heute erst um 08:00 Uhr morgens ins Bett und habe so heute den ganzen Tag bis 20:30 Uhr verschlafen :o)

David war heute schon sehr müde und so wechselten wir uns perfekt ab: Also ich aufstand, lag er bereits zum Schlafen bereit im Bett – perfekter Schichtwechsel.

Schon um 23:00 Uhr traf ich mich wieder mit Marita und Octavia, einer weiteren Polin und Bekannten von Jose, am Plaza Trinidad. Ursprünglich wollte auch Jose kommen, nur leider sagte uns dieser kurzfristig ab. Wir waren zuerst im D'Cuadros um ein paar köstliche Tapas zu genießen – hätte ich das vorher gewusst, hätte ich nicht so gut zu Abend gegessen, oder sollte ich besser sagen gefrühstückt? – und anschließend besuchten wir eine mir bisher unbekannte Chupiteria namens 69. Die Chupitos hier sind zwar teurer als in der Chupiteria Algaida, aber dafür auch besser. Eine Freundin von Octavia vermittelte uns dann noch Freikarten für die Disco Metro, sodass wir uns „gezwungen“ sahen dort noch hinzugehen.

Dort traf ich dann wieder auf Daniel, dem sympathischen Spanier, den ich bereits auf der Geburtstagsfeier von Marita im November kennen gelernt hatte und wie bereits vor einigen Wochen unterhielten wir uns bestens. Ha, und noch etwas: Heute wurde mir zum ersten Mal von einem Mann gesagt, dass ich hübsch sei – wie sich dann herausstelle war dieser Typ namens Antonio vom anderen Ufer. Aber er hatte auch etwas zu kritisieren: Seinem Geschmack nach sollte ich mehr essen, da ich angeblich zu weniger Hintern habe und auch meinen Kinnbart sollte ich besser abrasieren – nun ja ... ähm, gut zu wissen! *LoL* :-D


Mein neuer „Freund“ Antonio und ich. *HaHaHaHa*

Freitag, 12. Dezember 2008

Kaiserschmarrn meets Tortilla, 12.12.08

Im heutigen Sprachkurs haben wir uns den Film „Tapas“ angesehen. Nachher organisierten wir uns noch kurz für das für heute geplante multi-kulturelle Abendessen. Vor ein paar Tagen hätten wir besprochen, dass jeder einzelne etwas für sein Land typisches kocht und wir uns dann bei mir in der Wohnung auf ein riesiges Abendessen zu Tische setzen. Als ich dann heute Emilia, unsere Profesorin, fragte, ob auch sie uns Gesellschaft leisten wolle, überraschte sie uns mit dem Vorschlag, dass wir auch bei ihr in ihrem Haus dinnieren könnten. Diesen Vorschlag nahmen wir natürlich an und vereinbarten somit gegen 22:00 Uhr mit unterschiedlichem Abendessen aufzutauchen. Emilia würde sich um die Getränke kümmern.

Um ungefähr 18:00 Uhr beschloss ich kurzer Hand noch schnell ins Fitnessstudio zu gehen, wobei David mich begleitete. Danach gingen wir einkaufen, da ich noch nicht alle Zutaten für den wohl typischsten österreichischen Nachtisch – Kaiserschmarrn – zu Hause hatte. Innerhalb einer Stunde zauberte ich dann, zum ersten Mal in meinem Leben, dieses köstliche Dessert und schaffte es auch noch mich zu duschen. Mit 10 Minuten Verspätung kam ich dann um 21:10 Uhr am vereinbarten Treffpunkt an. Da wir jedoch in Spanien sind, kann man eine Verspätung von 10 Minuten eigentlich noch als recht pünktlich bezeichnen. So trafen wir, Arturo, Iva, Marita und ich, uns an der Puerta Real um gemeinsam mit dem Bus der Linie 33 zu Emilia zu fahren.

Dort angekommen waren wir erst einmal komplett hin und weg von Emilias wunderschönem Haus und dessen geschmackvollen Einrichtung. Das Angebot einer Hausführung nahmen wir natürlich dankend an. Zusätzlich zu den vereinbarten Getränken, tischte Emilia auch noch eine herzhafte Jause auf. Als es dann an der Tür klingelte erfuhren wir, dass wir nicht die einzigen geladenen Gäste waren. So kamen noch weitere 2 uns bisher unbekannte Studentinnen und ein erwachsenes Paar, anscheinend Freunde von Emilia. Im Endeffekt verbrachten wir dann zu neunt einen total gelungen Abend am offenen Kaminfeuer bei viel Essen und Getränken – was für einen Völlerei! :o) Auch mein hausgemachter Kaiserschmarrn kam als Nachspeise nach all den diversen Köstlichkeiten noch sehr gut an.


So warm hatte ich es schon seit Wochen nicht mehr ...


Leider waren wir nur 4 Leute aus unserem Sprachkurs, aber dafür machten wir es uns umso lustiger!


Nach diesem netten Abend bei Emilia ließen wir es uns natürlich nicht nehmen noch auszugehen. Wir bestellen ein Taxi und fuhren, für mich zum ersten Mal, in die Diskothek Mae West. Dabei handelt es sich um eine enorm große Disco mit 3 oder 4 verschiedenen Sälen, also auch unterschiedlichen Musikrichtungen, welche direkt im Einkaufszentrum Neptuno gelegen ist. Dort amüsierten wir uns noch bis in die frühen Morgenstunden, sodass ich ungefähr gegen 08:00 Uhr morgens zu Hause ankam :-p



Ein Foto gemeinsam mit Ju (sprich „Tschu“), eine Südkoreanerin, welche wir bei Emilia kennen lernten.


Eeeeyyyy, ¡dame mi zapato de nuevo!