Heute fuhren wir mit dem Bus nach Palma um von dort aus die Insel zu erkundschaften. Wir hatten Glück und mussten nur kurze Zeit an der Bushaltestelle in S'Arenal warten – das sollte aber auch schon unser einziges Glück für diesen Tag gewesen sein.
In Palma suchten wir eine Möglichkeit nach Sóller zu gelangen, da uns in einer Bar, in der wir gestern waren, dieser Ort als Ausflugsziel empfohlen wurde. Wir fanden auch schnell den antiken Bahnhof, von dem aus man mit einer Lokomotive aus dem Jahre Schnee in den Norden der Insel nach Sóller reisen könnte. Die Häufigkeit der Fahrten pro Tag lässt allerdings zu wünschen übrig: Einen Zug verpassten wir gerade um 5 Minuten und auf den nächsten 2,5 Stunden zu warten hatte eher weniger Sinn. Nach kurzer Zeit der grenzenlosen Enttäuschung beschlossen wir mittels Bus nach Sóller zu gelangen. Diese Bahnfahrt wäre sicherlich interessant gewesen, pero bueno ... Wie es unser Glück so wollte, verpassten wir auch den Bus um 15 Minuten – heute sollte einfach gar nichts klappen! Nach dieser Pechsträhne beschlossen wir die Bestrebungen nach Sóller zu reisen endgültig auf Montag zu verschieben. Den Rest des heutigen Tages nutzten wir hingegen um die Stadt Palma besser kennen zu lernen. Wir spazierten sehr, sehr viel durch Palma und fanden viele schöne Plätze unter anderem auch eine gewaltige und beeindruckende Kathedrale vor. Die folgenden Fotos sprechen für sich.
Wurst gefällig?
Einfach ein geniales Bild! :-D
Was für eine schöne Säule ...
Als wir am Abend wieder in S'Arenal ankamen, kauften wir bei Mercadona ein und bereiteten unser Abendessen zu. Die gekaufte Fertigpaella stellte sich leider als weniger genießbar heraus. Dafür war die Fertiglasagne umso besser. Als Nachspeise kochte ich auf Wunsch von Marita einen Kaiserschmarren, der ihr damals, als wir zum ersten Mal bei Emilia eingeladen waren, schon so gut geschmeckt hatte. Ohne Apfelmus – das bekamen wir bei Mercadona leider nicht – schmeckte das Ganze leider ein wenig trocken, aber wir improvisierten recht gelungen mit Pfirsichkompott.
Der Küchenmeister bei der Arbeit.
Scheint wohl geschmeckt zu haben! :o)

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