Sonntag, 30. November 2008

Conjunctivitis simplex acuta, 30.11.08

Nachdem ich gestern aufgewacht bin, fiel mir auf, dass ich am Freitag vergessen hatte meine Linsen raus zunehmen. Interessanterweise schlug sich das erst heute, also zwei Tage später, richtig spürbar in Form einer leichten Conjunctivitis simplex acuta, oder auch Bindehautentzündung, glücklicherweise jedoch eine der harmlosen Arten, genannt, nieder. Was jedoch noch interessanter ist: Davon ist nur das linke Auge betroffen, dem rechten geht es hervorragend.

So verbrachte ich den ganzen heutigen Tag damit mich im Bett aufzuhalten und, auf Anraten meiner persönlichen Krankenschwester Nadja, in Kamillentee getränkte Taschentücher aufzulegen um die unangenehmen Symptome – ständiges Tränen der Augen, Gefühl als hätte man Sand in den Augen, starke Rötung der Augen, enormer Juckreiz, unausstehliches Brennen, etc. – zu lindern. Am Abend skypte ich dann noch kurz mit meiner Mum, welche mir riet doch noch in die Apotheke zu gehen um mir Augentropfen zu besorgen. Das war in der Tat ein guter Rat – Was würden wir Männer nun wirklich ohne unsere Frauen tun? – da ich bereits nach der ersten Anwendung eine leichte Besserung verspürte. Auch die Nacht werde ich nun ruhig verbringen und hoffen, dass sich mein linkes Auge bis morgen wieder insofern beruhigt hat, dass ich auf die Universität gehen kann. Heute wäre dies nicht vorstellbar gewesen.

Samstag, 29. November 2008

Die erste Badewanne nach fast 3 Monaten, 29.11.08

Wie es nach einer derartigen Fiesta, wie beispielsweise der gestrigen, vorkommen kann, ist der Tag danach eher weniger berauschend. So gab ich mich heute einmal dem Luxus hin, nach nun fast 3 Monaten, ein richtig angenehmes Vollbad zu nehmen.

Den Rest des Tages verbrachte ich damit Wäsche zu waschen und vor dem Computer zu sitzen um beispielsweise wieder einmal ausgiebig mit Rag zu skypen. Ansonsten gibt es für heute wirklich nicht viel zu berichten.

Freitag, 28. November 2008

Spontane Homeparty, 28.11.08

Da ich heute meinen Wecker richtig gestellt habe, war ich auch brav im Sprachkurs. Heute meinte Emilia plötzlich, dass wir nicht unbedingt eine Abschlussklausur schreiben müssten. Ihr würde es auch reichen, wenn wir einen schriftlichen Antrag auf eine Note einbringen und diese entsprechend begründen. Irgendwie gefällt mir diese Variante weitaus besser als eine Klausur :o) Da wir heute leider nur zu 5 waren – ich habe keine Ahnung was heute so viele Leute vom Kurs abgehalten hat – besprachen wir dieses Thema jedoch nicht konkreter. Nächste Woche werden wir dann mit der gesamten Gruppe darüber abstimmen.

Nachdem ich etwas mit der Lectura aus „comportamiento del consumidor“ voran gekommen war, konnte ich mich irgendwie dazu motivieren, wieder einmal die Vorlesung aus „informática de gestión“ zu besuchen. Ungefähr eine halbe Stunde bevor ich zum Bus ging, kam Nadja online. Ich schrieb sie natürlich sofort an, da ich mich aufrichtig bei ihr entschuldigen musste. Mir ist nämlich etwas ganz, ganz Blödes passiert: Ich habe vor lauter Stress vergessen, dass Nadja heute ihre GUK Jahresprüfung hatte und so habe ich mich gestern nicht mehr bei ihr gemeldet um ihr alles Gute zu wünschen. Ich hoffe mein Schatz wird mir das irgendwann verzeihen!

Als ich nach zwei Stunden enorm langweiliger Vorlesung zu Fuß wieder nach Hause spazierte, beendete ich noch die Arbeit an der aktuellen Lectura und ging ins Fitnessstudio.

Ursprünglich wollten wir heute ins Camborio auf eine Erasmus Fiesta gehen. Gegen diese Erwartung ergab es sich, dass wir uns in unserer Wohnung zusammensetzten und anschließend noch in die Disco Kapital, direkt am Plaza Gracia gingen. Da auch Pepe noch Leute einlud waren wir im Endeffekt zu siebt: David, Geri, Vanda, Minia, Lucia, Pepe und ich. Fotos, von diesem, naja, vielleicht etwas zu flüssigen Abend, gibt es selbstverfreilich auch.

David und sein bester Freund ... gleich nach Gábor natürlich.

Ja, ich habe mich auch schon anstecken lassen ...

Es lebe der Meisterwurz!

Nein Pepe, nicht vor laufender Kamera!

Bad boys, bad boys ...

Donnerstag, 27. November 2008

Viel Arbeit, viel Spass, 27.11.08

Heute trafen wir uns wieder um 11:00 Uhr auf der ETSIIT um wieder an unseren Aufgaben aus „ingeniería del software“ zu arbeiten. Irgendwie stimmt etwas nicht, wenn wir zum wiederholten Male die dazugehörige Vorlesung ausfallen ließen, um mit den Übungen fertig zu werden. Also da stimmt irgendwie das Verhältnis nicht so ganz, aber gut – pero bien :o)

Um 15:00 Uhr verabschiedete ich mich dann kurz um in die Vorlesung aus „ofimática“ zu gehen und zwei Stunden später ging es wieder weiter und das bis kurz nach 21:00 Uhr. So arbeiteten wir heute an die sieben Stunden um im Endeffekt immer noch nicht fertig zu sein. Der Rest wird sich morgen Vormittag nochmals treffen um die letzten Aufgaben zu erledigen, ich muss mich jedoch wieder anderen Angelegenheiten widmen. Neben dieser Übung muss ich morgen auch die Lectura aus „comportamiento del consumidor“ abgeben und bin noch nicht sehr weit gekommen. Ich habe zwar schon fast alles gelesen aber mit der Zusammenfassung habe ich noch nicht begonnen. Das steht dann für morgen auf dem Programm.

Jose nahm mich wieder auf dem Motorrad mit nach Hause und fragte mich ob ich nicht Lust auf Kino hatte. Da wir heute wirklich zu Genüge arbeiteten, hatten wir uns das wirklich verdient und schauten uns den neuen James Bond Film an. Was das Verständnis anbelangt, ging es zwar schon besser als beim ersten Kinobesuch (Bat Man), aber um die Handlung wirklich zu begreifen immer noch zu wenig. Aber eine Steigerung war auf jeden Fall bemerkbar. Es war eine sehr gute Entscheidung noch ins Kino zu gehen, sprich etwas zu unternehmen, was nichts mit der Uni zu tun hatte. Wenn ich mit Jose am Weg bin, amüsiere ich mich ohnehin immer sehr gut – mit ihm habe ich wirklich einen tollen Freund gefunden, was natürlich nicht heißen soll, dass all meine tollen Leute in Tirol damit ersetzt wären! Ich vermisse euch! :o) Aber irgendwie muss ich mich ja etwas trösten! Nein aber ich kann mich wirklich mit meiner Projektgruppe nicht beklagen. Ich habe schon von anderen Studenten gehört, welche es für unmöglich halten mit Spaniern zusammen zu arbeiten, von wegen Arbeitsdisziplin, zeitnahe Aufgabenerledigung, usw. Auch wenn wir von den Abgabefristen her immer recht knapp dran sind, stimmt dafür das Klima in der Gruppe – das ist sehr viel wert!

Na dann, werde ich jetzt mal schlafen gehen, da des schon wieder 02:00 Uhr ist und ich heute wieder um 07:00 Uhr zum Sprachkurs auf muss. Ich freue mich schon auf das Wochenende um endlich wieder einmal ausschlafen zu können.